Fernsehbericht porträtiert Brauer aus Gilserberg

Bierbrand aus dem Hochland

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Haben in Gilserberg ein besonderes Brauhaus etabliert: Katharina und Bernd Klöpper. Foto: Archiv

Schwalm. Wie wird aus Hopfen und Malz ein Bier? Wie entstehen Kräuterliköre, Edelbrände und „Whesskey“, die hessische Variante des berühmten Whiskey? All das ist in der Fernsehsendung „Brennen und Brauen in Hessen - Ein Bilderbogen über Kräuterschnaps und Dunkelbier“ am Dienstag, 29. April, in der Zeit von 21.45 bis 22.30 Uhr im hr-fernsehen zu sehen.

Brauen und Brennen in Hessen heißt auf eine lange Traditionsgeschichte zurückblicken, auch wenn es hier heute nur noch 75 Brauereien und 93 Brennereien gibt, heißt es in einer Pressemitteilung

Die Fernsehautoren haben dabei den Brauprozess in einer der jüngsten Verschlussbrennereien und Brauereien Hessens beobachtet – dem Kleinen Kellerwälder Brauhaus in Gilserberg. Dabei wurde der Brenner und Brauer Bernd Klöpper bei einem achtstündigen Braukurs mit Gästen begleitet, bei dem das Kellerwälder Helle gebraut wird – vom Malz schroten über das Maischen, Läutern und Würzekochen bis zur Hauptgärung. Zum Abschluss gibt es eine zünftige Stärkung im angrenzenden Brauhaus mit Krustenbraten und dunkler Biersosse, Schnitzel in Treberpanade und Bier- Kaiserschmarrn.

Danach wird gewandert

Außerdem produziert Bernd Klöpper seinen ersten Bierbrand im Rauhbrand- Feinbrandverfahren und wird vom Zöllner zur Steuer gebeten.

Bei einer anschließenden Bierwanderung der Braukursgruppe geht es mit Bier im Bierrucksack durch den Kellerwald. Dabei gibt es nicht nur ein Picknick im Wald mit Treberbrot und salzigem oder süßem Knuspermalz, sondern auch Dunkel-Glühbier am wärmenden Feuer. Ein weiteres Thema der Sendung ist die Hütt Brauerei Baunatal. (jkö)

Quelle: HNA

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