Bilanz für das vergangene Jahr: 50.000 Menschen besuchten Homberger Veranstaltungen

Hat sich als Veranstaltung etabliert: Die Themen der Homberger Nachtmärkte wechseln jährlich. 2017 feierten die Besucher mit dem Stadtmarketing unter anderem die Italienische Nacht. Ar chivfoto: Zirzow

Homberg. Knapp 50.000 Besucher auf den Festen und eine Menge Neuerungen: das Stadtmarketing Homberg hat etwa ein Jahr nach seiner Neuaufstellung viel erreicht.

Das größte Ziel des Vorstands ist es aber, ein Netzwerk mit Homberger Vereinen und Händlern zu bilden, um Homberg noch lebenswerter zu machen.

Mit der Resonanz auf ihre Veranstaltungen ist das Stadtmarketing zufrieden. Knapp 50 000 Menschen besuchten laut Florian Ried, zweiter Vorsitzender des Stadtmarketings, Nachtmärkte, Marktschreiertage, Herbstmarkt, Kartoffelfest, Altstadtfest, Sommer im Park und den Clobesmarkt. Positive Rückmeldungen habe es vor allem für die beleuchteten Häuser am Marktplatz zum Clobesmarkt und das Familienpicknick im Stadtpark gegeben.

„Wir probieren noch viel aus“, sagt Florian Ried. Es brauche Zeit, sich weiterzuentwickeln. Das größte Ziel sei es aber, Einwohner und Vereine näher zusammenzubringen. „Wir müssen zusammen Projekte anschieben, nur so kann unsere Stadt lebenswerter werden“, sagt erster Vorsitzender Simone Bressan. Außerdem will das Stadtmarketing den Wochenmarkt wieder aufleben lassen, auch der in diesem Jahr erstmals veranstaltete Ostermarkt soll zu einer Tradition werden. Homberg habe Potenzial, sagt Bressan. „Wir müssen uns auf unsere eigenen Stärken konzentrieren und nicht andere Städte kopieren.“ Deshalb sollen mit geplanten Veranstaltungen auch verstärkt junge Menschen angesprochen werden. Dafür plant das Stadtmarketing im kommenden Jahr etwa am 5. und 6. Mai ein Streetfood Festival, bei dem auch Hubschrauberrundflüge angeboten werden sollen. „Jungen Leuten gefällt sowas. Also warum nicht auch mal bei uns ausprobieren?“, sagt Bressan. Etablierte Veranstaltungen wie die Nachtmärkte, Herbst- und Clobesmarkt sollen beibehalten werden. Während des Weinfests bei „Sommer im Park“ im August plant das Stadtmarketing öffentliche Yogakurse, ein Open-Air-Kino und Kabarett-Abende. „Großartig wäre natürlich, wenn wir dann einen kleinen Biergarten mit Bewirtung anbieten könnten“, sagt Bressan.

Dazu müssten sich aber noch mehr Vereine und Händler finden, die sich an den Veranstaltungen des Stadtmarketings beteiligen wollen. Mit Kulturring und Stadttheater arbeitet das Team schon zusammen, sagt Bressan. Auch mit der Kleinen Bühne Schwalm-Eder haben sie in diesem Jahr bei „Sommer im Park“ kooperiert – die führte am Familientag ein Theaterstück auf. Archivfotos: Yüce/Leissa

Quelle: HNA

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