Ausstellung in Holzburg - Werke von Dorothea Franz zeigen afrikanische Lebensart

Bilder der Seele Afrikas

Von den Farben fasziniert: Heike Riebeling, Irmgard Krawetzke, Marlies Reitz und Erika Decker (von links) betrachteten die ausliegende Mappe mit weiteren Werken der Künstlerin. Fotos: Mühling

Holzburg. „Wie kommt Afrika nach Holzburg?“ Mit dieser Frage begrüßte Anton Merk am Sonntag die zahlreichen Gäste zur Ausstellungseröffnung „Afrika“ in der Galerie Holzburg.

Mit der Hamburger Künstlerin Dorothea Franz verbindet ihn eine jahrelange Freundschaft. Mit ihr organisierte er vor rund 30 Jahren seine erste Ausstellung. Und so lag es auf der Hand, ihre Werke auch in der Schwalm zu präsentieren.

Die Bilder und Aquarelle von Dorothea Franz zeigen eine eindeutige Handschrift. Sie arbeitet mit farbigen Flächen, die Stimmungen und Eindrücke bei den Betrachtern erzeugen. Menschliche Schicksale und Emotionen kennzeichnen Franz Stil. Auf mehreren Reisen ist sie tief in das Leben Afrikas eingetaucht, hat Familien kennengelernt und ist dabei der Faszination der afrikanischen Lebensart verfallen.

„Menschen haben nicht viel“

Ihre Bilder, auf denen Jungen und Mädchen, ganze Familien, Mütter mit Kindern und das Alltagsleben der afrikanischen Bevölkerung zu sehen sind, zeigen die schöne Seele Afrikas. „Die Menschen dort haben nicht viel, aber sie sind glücklich und strahlen eine besondere Lebensfreude aus,“ sagte die Künstlerin. „Vor allem der Zusammenhalt in den Familien hat mich beeindruckt.“

Während es in ihrem Gesamtwerk auch Bilder von Kindersoldaten, Beschneidungsritualen, Krankheit und Krieg gibt, die die dunkle Seite Afrikas beschreiben, präsentiert sie in der Holzburger Galerie eher sanfte, poetische Darstellungen. Besucherin Helene Fischer aus Holzburg fühlte sich vom Thema angezogen und kam gern zur Ausstellungseröffnung. „Die Bilder sind sehr malerisch,“ beschrieb sie ihre Eindrücke. „Man erkennt ein Stück Afrika.“ (yim)

Die Ausstellung in der Galerie Holzburg ist noch bis 5. Dezember geöffnet, jeweils sonntags von 14 bis 17 Uhr.

Von Isa Mühling

Quelle: HNA

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