Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule

Schüler informierten sich bei Bildungsmesse in Fritzlar

+
Sie halfen den Besuchern: Teresa Mehn (links) und Fiona Schramm waren bei der Bildungsmesse als „Schülerscouts“ im Einsatz. 

Fritzlar. Die Bildungsmesse der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule, den beruflichen Schulen des Schwalm-Eder-Kreises in Fritzlar und Homberg, erfreut sich großer Beliebtheit.

Bei der achten Auflage präsentierten sich in Kooperation mit Handwerk, Handel und Industrie die schulischen Schwerpunkte Agrartechnik, Bautechnik, Elektrotechnik, Ernährung/Gastronomie, Farbtechnik und Raumgestaltung, Fahrzeugtechnik, Holztechnik, Landmaschinentechnik, Metalltechnik sowie Wirtschaft und Verwaltung. Vertreter von 66 Betrieben, Organisationen und Behörden waren mit Informationsständen vertreten. Sie stellten sich den Fragen der Schüler, die aus allen Schulen des Landkreises kamen.

Mit dabei war auch Teresa Mehn aus dem Borkener Stadtteil Kleinenglis. Sie besucht die zwölfte Klasse der Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung und war als „Schülerscout“ im Einsatz. Mehn und 14 Mitschüler halfen den Besuchern, sich zurechtzufinden.

Schüler gaben Tipps

Mehn hat bereits eine Ausbildungsstelle als Fachkraft für Lagerlogistik in Malsfeld sicher und startet am 1. August ihre Ausbildung. Insgesamt habe sie über 20 Bewerbungen abgeschickt und schließlich die Zusage in Malsfeld bekommen. Für sie hat die Bildungsmesse den Vorteil, dass ein breites Spektrum angeboten wird. Die 18-Jährige gibt Schülern den Rat, sich nicht auf ein spezielles Berufsbild festzulegen, sondern flexibel auf die Suche zu gehen. Eigentlich hatte sie eine Beamtenlaufbahn beim Zoll im Hinterkopf, fängt aber nun bei DHL an.

Glück bei der Suche

Erfolgreich ende die Suche nach einem Ausbildungsplatz auch für die 17-jährige Fiona Schramm aus dem Borkener Stadtteil Gombeth, die ebenfalls die zwölfte Klasse für Wirtschaft und Verwaltung besucht. Sie hat auch nach über 20 Bewerbungen eine Zusage bekommen und beginnt im September bei der Firma Dr. Schumacher in Malsfeld-Beiseförth ihre Ausbildung. Auch sie rät den Suchenden zur Geduld. Sie sollten sich in Ruhe auf die Gespräche mit den Ausstellern vorbereiten.

Christian Schröder ist Lehrer an der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule und hat die Bildungsmesse mit einem Team organisiert. Im Vorfeld wurden alle oberen Klassen der Schulen angeschrieben. Für viele Schüler, die im Juni mit der Schule fertig seien, so Sonja Buske, Lehrerin für Wirtschaft und Englisch an der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule, sei die Bildungsmesse die letzte Gelegenheit, noch einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

Etliche Unternehmen bieten nämlich Last-Minute-Ausbildungsplätze an. Deshalb sollten die Schüler sehr gut vorbereitet in die Gespräche gehen.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare