Bildungspaket: Resonanz steigt

Kreis Kassel. Das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) stößt im Landkreis Kassel auf zunehmende Resonanz. Ein Großteil der Kinder, die Anspruch auf Leistungen aus dem BuT haben, beantragen und nutzen diese auch. Das geht aus Zahlen des Jobcenters hervor.

Im laufenden Jahr werden die Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr laut Jobcenter vermutlich steigen, da auch Familien unterstützt werden können, die Leistungen aus dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen. Für sie besteht seit März 2015 ein Rechtsanspruch auf Mittel aus dem BuT. 2014 waren lediglich 36 Kinder von Asylbewerbern leistungsberechtigt.

Bislang belaufen sich die Gesamtausgaben im Jahr 2015 auf rund 688 348 Euro. Bisher wurden 5704 Anträge bewilligt. Anspruchsberechtigt waren bislang 3505 Kinder.

Im vergangenen Jahr waren es 4212 Kinder. Nach Angaben des Jobcenters wurden 2014 im Landkreis Kassel 7232 Anträge bewilligt. Die Gesamtausgaben für das BuT beliefen sich auf rund 847 753 Euro. Im Jahr 2013 waren es noch 877 011 Euro gewesen. „Diesen Einbruch können wir uns auch nicht ganz erklären“, sagt Harald Kühlborn, Pressesprecher des Landkreises Kassel. „Nach anfänglichen Schwierigkeiten verzeichnen wir inzwischen aber grundsätzlich eine steigende Zahl von Menschen, die das BuT wahrnehmen, berichtet Kühlborn. Das Paket sei in der Realität von Transferleistungen angekommen und erfülle seinen Zweck.

Die meisten Mittel werden für Schulbedarf aufgewendet (2014: 220.324 Euro). Das geht laut Kühlborn vor allem darauf zurück, dass die Förderung im Gegensatz zu allen anderen Leistungen ohne gesonderten Antrag gezahlt wird. Ein großer Bewilligungsbereich sind auch die Leistungen für Klassenfahrten (2014: 156.937 Euro) und Mittagsverpflegung mit 142.345 Euro im vergangenen Jahr.

Quelle: HNA

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