Ein bisschen pikant darf’s sein:

Pikant und deftig: Schäfer Heinrich (Nadine Ringhoff) braucht eigentlich keine Frau, denn er hat ja Schafe (Désirée und Natalie Krumpenski). Fotos: Hebeler

Bischhausen. Pikant und witzig unterhielt die Spiel- und Tanzgruppe „Splash“ am Samstagabend ihre Gäste zur Faschingssitzung. Längst ist die Gruppe aus Bischhausen kein Geheimtipp mehr, dementsprechend war der Saal ausgebucht.

Moderiert wurde der Abend von Shorty (Christian Kurz). Der versuchte auf die Melodie von „Next Door to Alice“ ein „Helles“ zu bestellen. Hildchen aus dem Putzkombinat „Flotter Fescher“ (Bernd Krupenski) berichtete als letzte deutschsprachige Putzfrau vor der A 49 von ihren Erlebnissen.

Die Männergruppe „Die Lattcher“ aus Ziegenhain heizten mit dem Hit „Ich bin solo“, die Stimmung an und zauberten zwei Schönheiten aus der Mülltonne. Als aus Zimmersrode die „Las Tuspos“ ihre Vision zu dem Lied „Männer sind Schweine“ darboten, hielt es endgültig keinen mehr auf den Sitzen.

17 Programmpunkte innerhalb von vier Stunden und all das ohne Elferrat, Tanzgarden und Funkenmariechen, das war eine Leistung der fünf jungen Organisatoren, die im Schnitt gerade einmal 25 Jahre alt sind. Nadine Ringhof, Kristin Junghans, Désirée und Natalie Krupenski und Christoph Klein bestechen durch witzige und einfallsreiche Darbietungen. Gleichgültig ob mit einem Sketch von Dieter Hallervorden, ob als Trude Herr, als Schäfer Heinrich, als Bully Herbig in Spacetaxi oder gar als John Travolta, sie reißen die Zuschauer mit durch den Spaß, den sie selbst bei ihrem Auftritt haben.

Die Texte zu den bekannten Liedern bearbeiten sie häufig selbst, so dass allein diese schon hohen Unterhaltungswert haben. Aber sie überzeugen auch in ihren Rollen als eifersüchtiger Ehemann, angeschickerten Koch, verführerische Raba oder als Frau Powischil und Frau Hawlicek. Ein rundum gelungenes und amüsantes Karneval-Programm, das die Spiel- und Tanzgruppe auf die Bühne brachte. (zeb)

Quelle: HNA

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