Kulturnetzwerk der weiterführenden Schulen: Ausstellung in der Kreissparkasse

Blick hinter die Masken

Holzbildhauerei: Stephanie Cebulla, Künstlerin Kristina Fiand, Johanna Daum und Caroline Schmitt-Mücke (von links) mit den Masken, die in einem Workshop entstanden sind. Fotos:  Rose

Ziegenhain. Vor acht Jahren wurde das Kulturnetzwerk der weiterführenden Schulen in der Schwalm ins Leben gerufen: Schwerpunkt des Zusammenschlusses ist die Förderung der musisch-kulturellen Arbeit – und zwar über die Grenzen einer Schule hinaus. Finanziell unterstützt wird der Zusammenschluss von der Kreissparkasse Schwalm-Eder. Eine Ausstellung in der Filiale in Ziegenhainer gibt in den kommenden vier Wochen Einblick in die Zusammenarbeit der Schulen. Am Donnerstag wurde die Bilder- und Objektschau eröffnet.

„Wir unterstützen jede Schule mit einem jährlichen Betrag von 1500 Euro. Bislang sind mehr als 60 000 Euro in musisch-künstlerische Projekte und Workshops geflossen“, erklärte Dirk Siemon, Leiter der Marktdirektion Schwalm. „In den Schulen eröffnete diese Initiative neue Spielräume“, sagte der Koordinator Andreas Fiebig, Lehrer am Schwalmgymnasium.

Die Bilanz der Zusammenarbeit fällt durchweg positiv aus: „Mittlerweile ist die Netzwerkarbeit Normalität geworden. In jedem Jahr werden eine Reihe von Workshops angeboten.“ In den Projekten entwickele sich eine enorme Intensität, die außergewöhnlich und im normalen Schulalltag so nicht möglich sei. „Sich in Kunst zu spiegeln, sich selbst verwirklichen zu können, ist eine spannende Erfahrung“, erklärte Fiebig. Die Schüler würden angeregt, „Kompetenzen in sich und aus sich selbst zu entwickeln“.

In den Workshops werden die jungen Leute von professionellen Künstlern angeleitet: Etwa von Kristina Fiand und Ernst Groß, der Kostümdesignerin Nonna Ruda oder den „Young Americans“, die mit hunderten Jugendlichen mehrere Bühnenshows in der Schwalm zeigten.

Fotos und andere Exponate

Neben Fotos sind in der Ausstellung auch Exponate zu sehen. Kseniya Prytula (19) erarbeitete zusammen mit Workshopteilnehmern schillernde und fantasievolle Kostüme für ein modernes Tanztheater. Stephanie Cebulla (19), Caroline Schmitt-Mücke (18) und Johanna Daum (19) – alle vom Schwalmgymnsaium – präsentieren selbst entworfene und angefertigte Holzmasken. Die Holzbildhauer-Arbeiten entstanden unter professioneller Anleitung auf dem Kunst- und Werkhof Großropperhausen. • Ausstellung bis Dienstag, 5. Juni, zu den üblichen Öffnungszeiten der Bank

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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