Mörshäuser haben DGH-Fassade bunt gestaltet – Am Samstag Dorffest auf Henkel-Hof

Blickfang statt Schandfleck

Sie brachten Farbe ins Spiel: von links Künstlerin Ingeborg Zinn, Koordinator Wolfgang Pietruschka sowie Leon Riehl und Alexander Kolb verschönerten gemeinsam mit weiteren Mörshäuser Jugendlichen die Fassade des Dorfgemeinschaftshauses. Foto: Ehl-von Unwerth

Mörshausen. Ein Homberger Stadtteil bekennt Farbe: Das zeigt sich unübersehbar beim Blick auf die neu gestaltete Vorderfront des Mörshäuser Dorfgemeinschaftshauses in der Ortsmitte. Hier schwangen kürzlich mehrere Jugendliche in ihrer Freizeit tatkräftig die Pinsel, um der im Laufe der Jahre unansehnlich gewordenen Fassade des örtlichen Treffpunkts einen frischen, farbintensiven Anstrich zu verpassen.

Den gedanklichen Anstoß für die Aktion gab die örtliche „Zukunftsgruppe“, die sich seit einigen Jahren für ein attraktives Dorfbild einsetzt. Diese Anregung griff Wolfgang Pietruschka auf und brachte das Projekt mittels tatkräftiger Organisation auf den Weg: Nach Rücksprache mit der Stadt Homberg, die die Materialkosten übernahm, bat er einige Jugendliche sowie die ortsansässige Kunstschaffende Ingeborg Zinn um ehrenamtliche Unterstützung.

Die üblicherweise mit Acryl und Öl auf einer Leinwand in überschaubarer Größe hantierende Künstlerin sah sich mit diesem Vorhaben vor eine ganz neue Aufgabe gestellt: Neben der großflächigen Front sei auch deren stark strukturierter, poröser Putz zur Herausforderung geworden, beteuert Zinn. Die habe sie jedoch gern angenommen und sich gemeinsam mit der Jugend des Ortes der reizvollen Aufgabe gestellt.

In mehreren Wochenend-Einsätzen verwandelten alle Beteiligten das Dorfgemeinschaftshaus vom einstigen Schandfleck zum Blickfang.

Das farbenfrohe Resultat kann beim Dorffest am Samstag, 14. September, bewundert werden. Auf dem schräg gegenüberliegenden Henkel-Hof erwartet Einheimische und Gäste ab 15 Uhr ein Fest mit diversen kulinarischen Leckereien und viel musikalischer Live-Unterhaltung. Die jungen Gäste können sich in einem eigens organisierten Spiel-Land vergnügen.

Von Sigrid Ehl-von Unwerth

Quelle: HNA

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