Binsförther mit Patenschaften für Grünflächen – Dorf soll schöner werden

Blumen statt Steine im Ort

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Begrünen: Rudolf Reinhardt ist für die schweren Arbeiten zuständig und Patin Gudrun Steinbach-Meyer für die Feinarbeit.

Binsförth In Binsförth gab es am Samstag Patenschaften zu vergeben. Nicht eine Patenschaft für ein Kind, sondern für eine kleine oder große öffentliche Grünfläche im Ort. Auf die Idee mit den Patenschaften für eine Grünfläche kam Ortsvorsteherin Doris Küllmer vor zwei Jahren.

Der Ort sollte sich zu seiner 750-Jahrfeier von seiner besten Seite präsentieren. Sie habe damals im Internet recherchiert. Vorbild waren Baumpatenschaften. „Mein erster Antrag für eine Grünflächenpatenschaft wurde jedoch vom Gemeindevorstand abgelehnt. Im vergangenen Jahr habe ich es wieder probiert, und der Antrag wurde angenommen“, sagt sie. Daraufhin konnte es nun losgehen und die Idee werde sehr gut angenommen.

Pflege der Anlagen

Gudrun Steinbach-Meyer (59 Jahre) ist eine von insgesamt zehn Paten, die eine öffentliche Grünfläche übernommen haben. „Ich bin Patin geworden, weil ich die Gartenarbeit liebe und das Straßenbild von Binsförth verschönern möchte“, sagt die 59-Jährige.

Am Ende der gemeinschaftlichen Umgrabungsaktion wurden Grassamen ausgesät. Auch sollen in Eigenregie Bänke und Tische aufgestellt werden.

Mit jedem Paten hat die Gemeinde Morschen einen Vereinbarungsvertrag geschlossen. Der beinhaltet, dass die Grünfläche dauerhaft attraktiv gestaltet sein soll.

Die Dauer der Vereinbarung gilt zunächst immer bis zum 31.12. des Kalenderjahres.

Es werden noch Paten für Grünflächen gesucht. Wer Interesse hat, kann sich bei der Ortsvorsteherin Doris Küllmer melden. • Kontakt: Doris Küllmer unter Tel. 05664/8827

Von Christina Grenzebach

Quelle: HNA

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