Verein Universi Villani weihte neue Bocciabahn mit einem Turnier ein

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Spielfreude: Viel Spaß beim Wettstreit mit den silbernen Eisenkugeln hatten am Donnerstagnachmittag die Bocciaspieler auf dem Platz am Alten Sägewerk in Weißenborn.

Weißenborn. Glück mit dem Wetter hatte am Donnerstag der Verein Universi Villani beim zweiten Anlauf zur Einweihung der neuen Bocciabahn am Alten Sägewerk in Weißenborn.

Kälte, Feuchtigkeit und Graupel hatten dem Weißenborner Verein bei dem ursprünglich für Ostersamstag geplanten Einweihungsturnier einen Strich durch die Rechnung gemacht. Am Donnerstag jedoch bot strahlender Sonnenschein optimale Bedingungen für den Wettstreit mit den rund 700 Gramm schweren, silbernen Eisenkugeln auf der 13 Meter langen Sandbahn.

Spaß für Jung und Alt

60 Frauen und Männer, größtenteils Weißenborner, hatten sich nachmittags auf dem Platz am Alten Sägewerk versammelt. Auch einige Gäste, Radfahrer aus Neukirchen, waren zum Bocciavergnügen gekommen. Jung und Alt, Anfänger und Bocciafortgeschrittene waren mit viel Freude bei der Sache und amüsierten sich prächtig. In Dreierteams traten jeweils zwei Mannschaften gegeneinander an. Die Spieler gaben ihr Bestes, um ihre Bocciakugeln möglichst nah an die zu Spielbeginn ausgeworfene kleine Holzkugel auf der Sandbahn zu befördern. Jeder Spieler durfte zwei Kugeln werfen.

Gespielt wurde in mehreren Durchgängen, bis eine Mannschaft 15 Punkte erreicht hatte. Nach jedem Spiel wurden die Kugeln mit einem Lappen vom durch den Regen der Vortage noch leicht feuchten Sand befreit und wieder auf Hochglanz poliert. Nachdem auch die Sandbahn mittels eines Besens von Spielspuren und Unebenheiten befreit worden war, konnte es weitergehen.

Vom Wurfkreis aus trat jeder Spieler mit seiner eigenen Wurftechnik an. Zum Jubel der Zuschauer, die es sich an Stehtischen und auf Bänken und Stühlen am Rand der Bahn bequem gemacht hatten. In der Nachmittagssonne des Himmelfahrtstages beobachtete das Publikum gebannt den Spielverlauf. Die Zuschauer applaudierten stürmisch und feuerten die Mannschaften an.

Spannung bis zum Schluss

Weit flogen und rollten die Bocciakugeln auf der mit Holzbalken umrandeten Bocciabahn. Sand spritzte auf. Gelegentlich traf eine der Kugeln die Bande, prallte ab und bahnte sich doch ihren Weg auf die Bahn. Spieler und Zuschauer, die bereits das Schlimmste befürchtet und die Kugel außerhalb der Bahn gesehen hatten, atmeten erleichtert auf.

Spannend wurde es auch beim Ausmessen der Abstände einzelner, scheinbar gleich weit von der kleinen Holzkugel entfernter Bocciakugeln. Ein Zollstock gab darüber Aufschluss, welcher Spieler es näher an die Holzkugel geschafft und damit wichtige Punkte für seine Mannschaft geholt hatte.

Von Kerstin Heist

Quelle: HNA

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