Borkener Feuerwehr: Wasserrettung mit moderner Ausrüstung

Das Boot heißt Henner

Neueste Technik: Das Rettungsboot mit Namen Henner hat sogar ein Echolot. Stationiert ist es in Borken. Foto: Zerhau

Borken. „Das Wasserrettungszentrum des Schwalm-Eder-Kreises ist Borken.“ Das sagte Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker am Samstag bei der Indienststellung des neuen Rettungsbootes.

Am Ufer des Singliser Sees wurde das neue Boot an die Feuerwehr Borken übergeben. Es dient als Ergänzung zum vorhandenen Boot der Borkener Wehr, das immer noch für Einsätze bereit steht. Auf den zahlreichen Wasserflächen rund um die Stadt ist die Feuerwehr Borken aktiv, dazu auch in der Wasserrettung im Schwalm-Eder-Kreis.

Die Geschichte der Wasserrettung bei der Borkener Wehr begann 1984 mit einem tragischen Tauchunfall im heutigen Borkener See, bei dem eine Taucherin ums Leben kam. Damals kaufte die Preußen-Elektra ein Boot, den Motor spendete die Stadtsparkasse Borken, die Borkener Feuerwehr schaffte den Anhänger dafür an.

Das neue Boot, so Wehrführer Axel Beier, hat eine Länge von 4,30 Metern, ist 1,90 Meter breit und wird von einem 110 Kilo schweren 40 PS-Außenbord-Motor mit Propellerantrieb angetrieben. Mit an Bord sind Positionsleuchten, Toplicht, Suchscheinwerfer und ein Radarreflektor. Das Echolot hat der Feuerwehrverein Borken für 700 Euro gekauft. An den Kosten von 40 000 Euro haben sich das Land Hessen mit 20 000 Euro, der Schwalm-Eder-Kreis mit 12 000 Euro sowie die Stadt Borken mit 8000 Euro beteiligt.

Nach dem Segen durch Pfarrer Jochen Löber wurde das Boot von Birgit Jäger von der Stadtverwaltung auf den Namen Henner getauft.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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