Stadtjugendpflegerin organisiert für dieses Jahr eine Tour nach Brüssel

Borkener radeln für Europa

Sie fuhren per Rad von Borken zum Mont Blanc: Auf eine ähnlich große Reisegruppe hofft Stadtjugendpflegerin Steffi Schulte auch für dieses Jahr. Dann heißt es allerdings: Vom Wasserturm zum Atomium. Foto: privat

Borken. Borkener strampeln für die Völkerverständigung: Erstmals im vergangenen Jahr bot Stadtjugendpflegerin Steffi Schulte eine Radtour für Menschen jeden Alters an. Sie führte zum Mont Blanc, in diesem Jahr soll Brüssel angesteuert werden.

Vom 18. Juli bis zum 22. Juli werden die Borkener kräftig in die Pedale treten. Die belgische Hauptstadt Brüssel wurde als Ziel ausgewählt, weil sie Sitz vieler Institutionen der Europäischen Union ist.

„Ich möchte jedes Jahr eine Radtour in ein europäisches Land organisieren. Dabei soll das Wissen über unsere Nachbarn verbessert und das Kennenlernen gefördert werden“, sagt Steffi Schulte. An der Premiere im vergangenen Jahr hatten 50 Borkener teilgenommen.

Die Tagesetappen sind maximal 200 Kilometer lang. Damit Jung und Alt, Menschen zwischen zwölf und 85 Jahren teilnehmen können, werden die Strecken in einem Stafettensystem zurückgelegt.

Neben einer täglichen 50-Kilometer-Strecke stehen zwei längere Strecken je nach Leistungsfähigkeit zur Auswahl. Die Gruppe der gesamten Teilnehmer splittet sich täglich in drei kleinere Gruppen auf, die an unterschiedlichen Punkten starten. Ein Reisebus sowie ein Ersthelferfahrzeug begleiten die Tour. Auf Komfort wird verzichtet. Übernachtet wird in Turnhallen und Gemeindehäusern, Gerichte werden selbst zubereitet. (red)

Anmeldung: Stadtjugendpflege Borken, Steffi Schulte, Tel. 05682/808-185, stephanieschulte@borken-hessen.de www.jugendpflege-borken.de

Quelle: HNA

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