Georg Martin Obach erhielt das Bundesverdienstkreuz

Botschafter der Kultur

Ausgezeichnet: Georg Martin Obach (Mitte) bekam das Bundesverdienstkreuz vom hessischen Wirtschaftsminister Dieter Posch (rechts) überreicht. Seine Frau Helga Obach unterstützt Obach stets bei seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Foto: V. Koch

Kirchhof. Was er anpackt, macht er stets mit viel Engagement und Leidenschaft. Am Freitag wurde Georg Martin Obach aus Kirchhof für seinen unermüdlichen Einsatz als Ehrenamtler in den verschiedensten Bereichen mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens ausgezeichnet.

Ob in der Gewerkschaft der Polizei oder als Förderer des gemeinsamen Bläserkorps des Kreisjagdvereins Hubertus Melsungen und der Jägerkameradschaft Fulda-Eder-Spitze: Wenn Obach seine Finger im Spiel hat, setzt er sich für die Interessen anderer ein.

Vor allem für den Bläserkorps hat Obach viel getan. So nutzte er seine Beziehungen zur Bundeswehr und organisierte Konzerte in verschiedenen Kasernen. Selbst im Kosovo und in Brüssel konnten die Bläser dank Obach musizieren. „Damit hat er sich zum nationalen und internationalen Botschafter unserer heimischen Kultur gemacht“, sagt der Vorsitzende des Kreisjagdvereins, Ullrich Goetjes.

„Mit der Pensionierung ging es bei ihm erst richtig los.“

Wirtschaftsminister Dieter Posch

Wo die meisten sich aus Altersgründen zurückziehen und die Füße hochlegen, macht der 64-Jährige unermüdlich weiter. „Mit der Pensionierung ging es bei ihm erst richtig los“, sagt der hessische Wirtschaftsminister, Dieter Posch. Ihn und Obach – der von allen nur Schorsche genannt wird – verbindet eine jahrzehntelange Freundschaft. Und so war die Ehrung von Obach für den Staatminister mehr als eine reine Pflichterfüllung.

Den Grundstein für Obachs ehrenamtliches Schaffen sieht Posch in seiner Arbeit als Polizeibeamter. „Das Engagement in der Polizei hat auch zum Ehrenamt geführt“, sagt Posch. Selbst nach dem Ruhestand setzt sich der gelernte Elektriker weiterhin als Seniorensprecher in der Gewerkschaft der Polizei ein.

Schon bevor Obach offiziell von seiner Auszeichnung erfuhr, ahnte er, dass etwas im Busch ist. „Wenn die Freunde plötzlich das Thema wechseln, wenn man dazu kommt, heißt das entweder etwas Schlechtes, oder eben etwas besonders Gutes“, sagt der gebürtige Günströder. In seinem Fall war der Grund dafür durchweg positiv. Als Träger des Bundesverdienstkreuzes geht er nun vielen als gutes Beispiel in Sachen Engagement voran.

Aktiv im Ortsbeirat

Bei all seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten wurde Obach stets von seiner Ehefrau Helga unterstützt. Sie hielt ihm den Rücken frei für sein Amt im Kirchhofer Ortsbeirat, seine Tätigkeiten als engagierter und tatkräftiger Gewerkschafter und in zahlreichen Vereinen. Ob in der freiwilligen Feuerwehr Kirchhof, dem Männergesangverein Deutsche Eiche 1903 Günsterode, der Sportgemeinschaft SG 09 Kirchhof, dem Kreisjagdverein Hubertus Melsungen, oder in der Jägerkameradschaft Fulda-Eder-Spitze. „Schorsche ist ein Hansdampf in allen Gassen“, bringt es einer der Jagdbläser auf den Punkt. (yvk)

Quelle: HNA

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