Boucsein sagt Ja zur Fulda-Eder Energie

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Windenergie: Mit der FEE soll die Energiewende voran getrieben werden.

Melsungen. Markus Boucsein bekennt sich klar zur Fulda-Eder Energie. Damit folgt er seinem Vorgänger Dieter Runzheimer, der an vorderster Front für die Rekommunalisierung der Stromnetze eintrat.

Auch die Melsunger Stadtverordneten haben sich nach zwischenzeitlichem Zögern für die Gründung der Gesellschaft ausgesprochen. Jedenfalls kommt eine entsprechende Empfehlung aus dem Haupt- und Finanzausschuss.

„Wir wollen den anderen acht Kommunen ein klares Signal geben, dass Melsungen bei der Rekommunalisierung dabei ist“, sagt Markus Boucsein.

Man müsse den Sack jetzt auch zu machen. Der Wunsch zur Rekommunalisierung sei auch ein Bürgerwunsch. „Wir etablieren damit eine weitere Säule der Energieversorgung.“ Seiner Meinung nach dürfe man bezüglich der Rendite nicht zu euphorisch sein. „Wir werden aber Geld verdienen“, sagt Boucsein. Heute entscheiden die Stadtverordneten in der Stadthalle ab 19 Uhr über die Gründung der FEE.

Kritik am Zögern von Vertretern der SPD und FDP gibt es aktuell nochmal von der Fraktion der Grünen: Mit den Kasseler Stadtwerken gebe es einen erfahrenen und starken Partner. „Unklarheiten und Zweifel am Geschäftsmodell wurden von den Energiebüros und den Stadtwerken Kassel mehrmals ausgeräumt“, sagt Grünen-Chef Holger Braun. Eine FEE-Betriebsstätte in Melsungen und die Einflussnahme bei der Energiewende seien weitere wichtige Argumente dafür. (ddd)

Quelle: HNA

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