Brände in Melsungen und Morschen vermutlich durch Zigarettenglut ausgelöst

Melsungen/Konnefeld. Der Wohnungsbrand am Melsunger Huberg, bei dem am Montag ein 36-jähriger Mann starb, wurde vermutlich durch Zigarettenglut ausgelöst. Das teilte die Polizeidirektion Schwalm-Eder am Dienstag nach ersten Ermittlungen zur Brandursache mit.

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Im Wohnzimmer war die Couchgarnitur in Flammen geraten und bis auf den Fußboden durchgebrannt. An dieser Stelle wurden nach Angaben der Polizei Raucherutensilien gefunden. Ein technischer Defekt als Ursache des Feuers könne ausgeschlossen werden, auch gebe es keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung. Alles spreche dafür, dass die Couch durch eine glimmende Zigarette in Brand geraten ist, sagte Polizeisprecher Reinhard Giesa.

Auch der Brand eines Wohnhauses vier Tage zuvor in Morschen-Konnefeld könnte durch Zigarettenglut entstanden sein. Dort hatte das Feuer nach den Erkenntnissen der Beamten seinen Ausgang im Bereich eines Wintergartens genommen, der als Raucherecke genutzt worden sei.

In dem Wintergarten hätten sich zur Zeit des Vorfalls mehrere Müllsäcke mit Tapetenresten und ähnlichem Material befunden, das bei Renovierungsarbeiten angefallen ist. Die Polizei geht davon aus, dass die Müllsäcke durch fahrlässigen Umgang mit Zigarettenkippen in Brand geraten sind und ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. (asz)

Quelle: HNA

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