Feuer brach im Keller aus

Brand in Gilserberger Wohnhaus: Wehren löschten bei eisigen Temperaturen

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Fast 70 Brandschützer im Einsatz: Die Ausbreitung des Feuers konnten mehrere Atemschutztrupps im Innenangriff stoppen.

Gilserberg. Stundenlanger Einsatz für die Einsatzabteilungen der Hochlandwehren: Sie bekämpften in der Nacht zum Sonntag den Brand eines Wohnhauses im Gilserberger Ortsteil Moischeid.

Vermutlich brach das Feuer im Keller des Einfamilienhauses aus, so der Bericht von Gemeindebrandinspektor Markus Böse. Eine Nachbarin habe um 22.28 Uhr den Notruf über die 112 abgesetzt.

Zu diesem Zeitpunkt habe sich die Feuerwehr der Kerngemeinde zu ihrer Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus befunden und seidaher sofort einsatzbereit gewesen. Als die Einsatzkräfte aus Gilserberg und Moischeid wenige Minuten später an der Einsatzstelle eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus der Kellereingangstür des Gebäudes.

Gasflaschen brannten

Zwei Glasflaschen, die der Bewohner des Hauses noch aus der Gefahrenzone bergen wollte, waren ebenfalls in Brand geraten. Das Feuer breitete sich rasch über den Treppenraum in den Flur im Erdgeschoss aus, dort konnte die Feuerwehr die Brandausbreitung mit mehreren Atemschutztrupps im Innenangriff stoppen.

Polizei und Rettungsdienst

Die Gilserberger Wehren waren mit insgesamt 67 Einsatzkräften über drei Stunden im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren die Polizei, eine Rettungswagenbesatzung und der zuständige Energieversorger. Der Löscheinsatz wurde durch die frostigen Temperaturen zusätzlich erschwert, so Böses Schilderungen weiter.

Als die Wehren eintrafen, schlugen Flmmen aus dem Keller.

Verletzt wurde laut des Berichts niemand, der Gebäudeschaden werde auf rund 80.000 Euro geschätzt.

Das Haus, in dem Renovierungsarbeiten vorgenommen wurden, ist stark zerstört und nicht mehr bewohnbar. Die Strom- und Wasserversorgung wurde nach dem Einsatz abgestellt.

Die Brandursache sei noch unklar, die Polizei ermittelt.

Quelle: HNA

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