Einsatz für Wolfhager Wehren

Zwei Verletzte durch Rauchgas bei Brand in Werkhalle in Wolfhagen

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Rückten in großer Besetzung an: 43 Einsatzkräfte aus vier Wolfhager Stadtteilen und der Kernstadt eilten am Dienstagvormittag in die Pommernanlage bei Gasterfeld.

Wolfhagen. Zwei Leichtverletzte und geringer Sachschaden. Das ist die Bilanz eines Brandes in der Werkhalle einer Maschinenbaufirma in der Wolfhager Pommernanlage im Gasterfelder Holz.

Für die Wolfhager Wehren sah es zunächst nicht nach einem entspannten Einsatz aus. Das Alarmierungsstichwort lautete um kurz nach 9 Uhr: Industriebrand. Deswegen, so der stellvertretende Wolfhager Stadtbrandinspektor Sebastian Swoboda, sei man dann auch in einer so großen Besetzung ausgerückt. Insgesamt waren 43 Feuerwehrleute aus der Kernstadt sowie den Stadtteilen Ippinghausen, Wenigenhasungen, Viesebeck und Philippinenburg im Einsatz.

Beim Eintreffen am Einsatzort fanden die Wehren eine leicht verrauchte Werkshalle vor, in der sich keine Personen mehr befanden. Zwei Mitarbeiter des Unternehmens wurden vom Rettungsdienst mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur Untersuchung und weiteren Behandlung in die Wolfhager Klinik gebracht.

Ursache für die Rauchentwicklung war der Brand im Spänebehälter einer Maschine, sagte Sebastian Swoboda. Von den Einsatzkräften wurde der Behälter mit den Aluminium-Spänen ins Freie gebracht, anschließend wurde das Gebäude belüftet. Mit einer Wärmebildkamera, so Sowoba weiter, habe man dann die betroffene Maschine kontrolliert und restliche Späne herausgenommen.

Der Schaden am Gebäude und an der Maschine sei minimal, erklärte der Geschäftsführer der betroffenen Maschinenbaufirma, Niyazi Karahan, nach dem Einsatz der Feuerwehr, der bereits nach gut 30 Minuten beendet war.

Quelle: HNA

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