Löscharbeiten bis in die Morgenstunden

Feuer in leerstehendem Haus in Gudensberg

Gudensberg. Die Flammen schlugen schon aus dem Dach, als die Feuerwehren an einem brennenden Bungalow in der Straße Schwänheit in Gudensberg eintrafen. Der Alarm war gegen 21.30 Uhr ausgelöst worden.

Der Eigentümer des Bungalows hatte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Die 77 Feuerwehrleute aus Gudensberg, Obervorschütz, Dissen und Deute konzentrierten ihren Einsatz zunächst auf die Sicherung eines benachbarten Wohnhauses. Es gelang ihnen, ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.

Aktualisiert um 14 Uhr

Anschließend gingen Atemschutztrupps gegen das Feuer im Bungalow vor, sie löschten von innen und außen. Dabei kam auch eine Drehleiter zum Einsatz. Nach 20 Minuten hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle.

Die Löscharbeiten zogen sich dennoch noch bis weit in die Morgenstunden hin. Neben der Feuerwehr waren die Schnelleinsatzgruppe der Feuerwehr Gudensberg zur Versorgung der Einsatzkräfte, ein Rettungswagen sowie ein Notarzt am Ort des Geschehens.

Vor allem die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig, sagte Feuerwehr-Pressesprecher Bernd Völske auf Anfrage der HNA. "In der Zwischendecke unter dem Flachdach hatte sich das Feuer festgesetzt", sagte Völske.

Ein Schwelbrand breitete sich in der Dämmschicht aus Styropor und Glaswolle aus. Diese Dämmschicht sowie das gesamte Dach des Bungalows und die Fenster des Gebäudes waren erst kurz vor dem Großfeuer vom Hauseigentümer erneuert worden.

Gudensberg: Feuer in leerstehendem Haus

Die Kriminalpolizei schätzt den Schaden auf 50.000 Euro. Die Ermittlungen begannen schon am Mittwoch. Brandstiftung und technische Ursachen schließt die Polizei aus. Sie vermutet eine Überhitzung eines Schornsteins als Grund. (zzp/mhs/ode)

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © HNA/Zerhau

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