Nach Feuer am Donnerstag

Brandruine Ratskeller Niedenstein: Der Abriss hat begonnen

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Was fast aussieht wie eine nach dem Löschen erstarrte Eisskulptur, ist lediglich die Folge des Einsatzes von Löschschaum.

Niedenstein. Die Tage des ehemaligen Ratskellers in Niedenstein sind gezählt: Das durch einen Brand in der vergangenen Woche stark beschädigte Gebäude wird nun abgerissen.

Die Arbeiten haben bereits begonnen und werden vermutlich bis nächste Woche dauern. So lange bleibt auch die Hauptstraße gesperrt.

Ein Unternehmen aus Gudensberg-Obervorschütz wurde mit den Abrissarbeiten beauftragt, die vermutlich bis nächste Woche dauern werden. So lange bleibt auch die Hauptstraße aus Sicherheitsgründen für den Verkehr gesperrt.

Eine Umleitung für den Durchgangsverkehr ist eingerichtet. Die Haltestelle „Ratskeller“ und „Brücke“ wurden für den Busverkehr verlegt. Die Buslinien 54 und 401 fahren ab sofort von der neu eingerichtete Haltestelle auf der Brücke der Wiehoffstraße (Tannenweg) Ecke An der Linde. Die Haltestellen Landschulheim an der Teichanlage und Vor dem Neuhaus werden an den Sportplatz in Niedenstein verlegt.

Rund 100 Feuerwehrleute waren am vergangenen Donnerstag bei den Löscharbeiten im Einsatz, die bis Freitagmorgen dauerten. Am Sonntagnachmittag wurden die Einsatzkräfte noch einmal zu Nachlöscharbeiten alarmiert, da erneut Rauchentwicklung beobachtet worden war.

„Die Feuerwehren und Hilfsorganisationen haben eine herausragende Arbeit geleistet“, betont Niedensteins Bürgermeister Frank Grunewald im Nachgang des Einsatzes. Auch die gesamte Feuerwehrführung sprach einen ausdrücklichen Dank an alle Einsatzkräfte und die zahlreichen Helfer aus.

Man müsse an dieser Steller auch die überaus gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren Gudensberg und Fritzlar sowie dem Malteser Hilfsdienst und dem Deutschen Roten Kreuz hervorheben, ergänzte Grunewald. Eine solche Zusammenarbeit mache die Mannschaft bei solchen Einsätzen schlagkräftig.

Mit dem Eigentümer des Gebäudes ist Grunewald in Kontakt. Ob und wie das Grundstück wieder bebaut werden kann, müsse noch beraten werden.

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Quelle: HNA

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