B. Braun Melsungen erklärte Schülern die Dialyse

Viel Technik: Steffen Deuermeier (rechts an dem Gerät) erklärte das Innenleben.

Melsungen. Aus wie vielen Einzelteilen eine Dialysemaschine besteht, lernten am Mittwoch Oberstufenschüler bei der B. Braun Melsungen AG. Zum Tag der Technik bot das Unternehmen den 50 Schülern aus ganz Nordhessen Einblicke in das Innenleben ihrer Dialysemaschine: der Dialog Plus Evolution.

„Weit über 1000 Einzelteile stecken in der Maschine“, sagt Steffen Deuermeier, Entwicklungsingenieur bei B. Braun. Sie werden zu einigen 100 Komponenten verbunden.

Die wichtigste Komponente – die Blutpumpe – nahmen die Schüler genauer unter die Lupe. Bei dem Verfahren zum Reinigen des Blutes bei Nierenversagen quetscht sie das Blut durch einen Silikonschlauch. „Das funktioniert ganz berührungslos“, sagt Deuermeier.

Ob die Technik schon immer so sei, interessierte die 16-jährige Laura Kiepe mit Blick auf die Vorgängermodelle der Dialysemaschine. „Daran hat sich nichts geändert“, sagt Deuermeier. Die Technik fand die Schülerin der Fritzlarer Ursulinenschule richtig schlau.

Dialyse zum Anfassen: Laura Kiepe (16) und Chiara Mannsfeld (16) von der Ursulinenschule in Fritzlar schauten sich die Teile der Blutpumpe genauer an. Fotos: V. Koch

Fasziniert waren die Schüler auch von der Entwicklung und Veränderung der Dialysemaschine in den letzten Jahrzehnten. Außerdem erklärten ihnen Ingenieure der Firma den Weg von der Idee zum fertigen Produkt. B. Braun öffnete gestern zum zweiten Mal seine Türen für technikinteressierte Schüler. Der Tag der Technik wurde 2004 vom Verband der Elektrotechnik (VDE) zusammen mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ins Leben gerufen.

Quelle: HNA

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