Im B. Braun-Werk C entstehen Bauteile für Dialysegeräte

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Fertigen mechanische Bauteile für Dialysegeräte: von links Matthias Siemon und Stefan Auel.

Melsungen. In Dialyse-Geräten für die Blutreinigung Nierenkranker stecken jede Menge mechanische Teile. Dazu gehören beispielsweise Gehäuse aus Aluminium-Blech, Kunststoff-Teile für das Flüssigkeits-Management und Antriebsteile für Pumpen.

Hergestellt werden sie laut Abteilungschef Armin Koschig bei der B. Braun Melsungen AG im Bereich mechanische Komponenten und Baugruppen von 130 Mitarbeitern im Werk C am Schwarzenberger Weg.

Die Teile stellen Mechatroniker, Dreher, Zerspanungsfachkräfte, Industrie-Mechaniker, Anlagenführer und andere Berufsgruppen her. Das geschieht bedarfsabhängig, oft in Tagesmengen und in großer Varianten-Vielfalt. Abnehmer ist das B. Braun-Werk W, in dem die Teile weiterverarbeitet werden und mit dem der Fertigungsbereich eng verzahnt ist.

Flexibilität, kurze Beschaffungszeiten und hohe Qualitätsanforderungen kennzeichnen laut Armin Koschig die Arbeit. Das gilt auch für Stefan Auel. Der Dreher und Maschinenbautechniker füttert auf der Grundlage von Zeichnungen und Anforderungsprofilen Computer mit Daten zur Herstellung von passgenauen und oftmals nur fingergroßen Einzelbauteilen.

Kerzenständer

Der 49-Jährige hat auch daheim in Fuldabrück eine Drehmaschine und fertigt dort beispielsweise Kerzenständer an. Sein Kollege Matthias Siemon ist Industriemechaniker und fertigt nach festen Zeitvorgaben Passgenaues für die Dialysegeräte, etwa Antriebsteile für Spritzpumpen. In seiner Freizeit schaut sich der Familienvater aus Felsberg-Neuenbrunslar gerne mal ein Fußballspiel an.

Von Lorenz Grugel

Quelle: HNA

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