Häufig auf der Autobahn im Einsatz

Breunaer Feuerwehr: Durchschnittliches Jahr mit 54 Einsätzen

Keine besonderen Vorkommnisse: Gemeindebrandinspektor Marc Döring erläuterte bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr der Gemeinde Breuna die wichtigsten Einsätze. Laut Döring war es ein durchschnittliches Jahr.

Breuna. Keine Großbrände, Massenkarambolagen oder sonstigen Katastrophen gab es in diesem Jahr im Bereich der Feuerwehr Breuna. Und so blickten die Wehrmitglieder bei ihrer Jahreshauptversammlung auf ein recht durchschnittliches Jahr zurück.

70 Teilnehmer, also die Hälfte der Feuerwehrleute aus dem Breunaer Raum, nahm an der abendfüllenden Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus in Oberlistingen teil.

Einleitend erinnerte Gemeindebrandinspektor Marc Döring an einige Einsätze der vergangenen zwölf Monate. Dabei wurde deutlich, dass von den 54 Einsätzen ein Drittel auf der Autobahn stattfanden. Neben 30 Hilfeleistungen zu denen etwa das Beseitigen von Ölspuren und Insektennestern gehörte, rückten die Wehrleute zu 14 Bränden aus. Zwei Mal löste eine Brandmeldeanlage Fehlalarm aus und sieben Mal wurde im vergangenen Jahr Brandsicherheitsdienst von den vier Wehren der Gemeinde geleistet. „Somit kommen wir auf eine Stundenzahl von 1218, die von 140 Feuerwehrleuten aus Breuna, Wettesingen, Ober- und Niederlistingen geleistet wurden“, ergänzte Döring. Übrigens waren die Einsatzzahlen im davor liegenden Jahr ähnlich.

Auch der Bau des Feuerwehrgerätehauses in Breuna wurde vom Gemeindebrandinspektor erwähnt: „Ich freue mich, dass trotz der groben Fehlkalkulation von 140 000 Euro an Mehrkosten, der Bau fortgeführt wurde und wir im kommenden Monat die ersten Fahrzeuge in der Halle unterbringen können.“ Allerdings seien die Arbeiten an dem Neubau dann noch nicht abgeschlossen, da im Innenbereich noch viel zu tun sei.

Neue Fahrzeuge hat die Wehr im vergangen Jahr nicht bekommen, einzig eine Wärmebildkamera. „Wenn wir den Bedarfs- und Entwicklungsplan überarbeitet haben, werden wir ein neues Löschfahrzeug beantragen.“ Zwei bis drei Jahre würde dies dann dauern, bis es bereitgestellt sei. Lang genug gedauert hat auch die Einführung des Digitalfunks, schließlich ist man seit 2007 dabei von analog auf digital umzurüsten. „Die Vorraussetzungen dafür sind nun geschaffen und ich bin guter Dinge, dass wir vom kommenden Jahr an damit arbeiten können“, sagte Döring.

Auch Gemeindejugendwart Mathias Mensch meldete sich kurz zu Wort, gab einen Rück- und Ausblick der Aktivitäten in der Jugendwehr. „Kommendes Frühjahr finden die Verbandsknotenwettbewerbe in Breuna statt“, erklärte er. Weiterhin erwähnte er, dass die Jugendwehr Oberlistingen dieses Jahr sieben neue Mitglieder dazu bekommen habe. Insgesamt machen fast 60 Kinder und Jugendliche in Breuna und seinen drei Ortsteilen bei der Feuerwehr mit.

Dass die Feuerwehr künftig ein Budget für Beschaffungen bekommen soll, erklärte bei der Veranstaltung Klaus-Dieter Henkelmann, Bürgermeister von Breuna. „Häufig hat das Geld nicht gereicht und wir mussten noch mal nachlegen – vom kommenden Haushalt an muss die Feuerwehr hier in Breuna mit einem bestimmten Betrag dann auch zurecht kommen.“

Quelle: HNA

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