Kai und Thorsten Wingenfelder von Fury and the Slaugtherhouse

Kai und Thorsten Wingenfelder: Brillanter Rock-Pop im Kulturladen

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Brillantes Duo: Kai und Thorsten Wingenfelder begeisterten das Pupblikum im fast ausverkauften Kulturladen.

Wolfhagen. Das waren noch Zeiten, als Kai undThorsten Wingenfelder vor tausenden Fans ihr legendäres „Radio Orchid“ anwarfen und mit „Won’t forget these days“ die Charts stürmten. Als wingenfelder:Wingenfelder spielten sie jetzt im Wolfhager Kulturladen.

Nach 25 Jahren hatten sie genug vom Trubel, setzten der Erfolgsgeschichte Fury in the Slaughterhouse ein Ende. Mit wingenfelder:Wingenfelder ihren musikalischen Spielplatz neu erfunden, geht die Reise aber doch weiter, diesmal durch die nachdenklichen, manchmal schrägen und oft auch humoresken Töne der Soloalben.

Älter sind sie geworden, vielleicht auch ein bisschen leiser. Doch das vermag an der Akustik-Tournee zu liegen, mit der die Musiker am Freitagabend im fast ausverkauften Kulturladen Station gemacht haben.

Da sitzen die Rocker nun gemütlich auf dem Hocker und machen gleich zum Auftakt klar: „Besser zu zweit“. Schnell will man zustimmen, wenn sie über „Dinge die wir nicht verstehen“ singen oder ihr Publikum „Bis ans Ende der Welt“ mitnehmen.

Da würde man am liebsten für immer mit ihnen verweilen, gemütlich beisammensitzen, ein wenig plaudern und scheinbar ganz nebenbei in der großen musikalischen Schatzkiste wühlen. In der finden sich dann auch einige der alten Klassiker, ohne die die Hannoveraner wohl nie mehr wieder eine Konzertbühne verlassen können.

Und sie funktionieren auch in den ihren gereiften Stimmen angepassten Versionen, allen voran „When I’m dead and gone“. Gepaart mit Geschichten und Anekdoten über die großen und kleinen Dinge des Lebens, singen und spielen sich die Brüder - unterstützt durch ihren Gitarrero und Songwriting-Partner Norman Keil - durch die Wirrungen der heutigen Welt und natürlich ihre eigene Vergangenheit.

Ein durch entspannte Unaufgeregtheit und brillant dargebotenen Rock-Pop geprägter Abend zweier ganz Großer der deutschen Musikszene, denen der Abschied von den großen Bühnen ganz offensichtlich gut getan hat. (zhf)

Quelle: HNA

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