Beim Herbstmarkt in Kirchberg labten sich die Besucher an köstlichem Backwerk

Brot, Bleche und Blumen

Kirchberg. Als gebe es was umsonst, so drängelten sich am Sonntag die Besucher auf der bunten Herbstmarkt-Meile in Kirchberg. Zum traditionellen Backhausfest, diesmal wurde es ausgerichtet von den Männern und Frauen des FC Rot-Weiß, hatte der Niedensteiner Stadtteil eingeladen, und bei schönstem Herbstwetter wahre Besucherströme angelockt.

Die hatten sich, wie es schien, alle zur Kaffeezeit vor dem großen Kuchenbuffet verabredet. Kein Wunder, denn das, was da an süßen Schmeckewöhlerchen aufgefahren worden war, konnte sich sehen lassen.

52 Bleche mit Kuchen

Die Frauen des Dorfes hatten sich nicht lumpen lassen und sage und schreibe 52 Blechkuchen in allen möglichen Varianten gebacken – von geschmandet, gezuckert und glasiert bis gestreuselt und gepudert, mal mit Obst, mal ohne. Gutes für den Gaumen hatte es bereits zum Auftakt des Festes am Samstagabend gegeben.

Da drehten sich zu flotten Klängen des Senioren-Spielmannszuges zwei dicke Spanferkel über offener Glut um die eigene Achse, bis sie hübsch knusprig gebraten auf die Teller wanderten.

Weg wie die warmen Semmeln und zubereitet nach Uromas Rezept ging auch der grüne Kuchen, ebenso die frisch geräucherten Fische am Forellenstand und natürlich der Star des Festes, das gute Backhausbrot aus dem historischen Ofen. 420 Laibe hatten drei gestandene Männer in dem historischen Gebäude gebacken.

Die Ränzlein wohl gefüllt, gab es für die Gäste beim Bummel über den Herbstmarkt auch einiges fürs Auge. An 13 Ständen konnten sie nach Herzenslust stöbern und Hingucker für Haus und Garten kaufen. Wie beispielsweise die filigran im Winde wehenden Traumfänger und die kleinen Schlafmützchen, die niedlich durchs Bild taperten, dazu das hübsch arrangierte Heidekraut, das sich an knallgelbe Kürbisgewächse kuschelte.

Weinproben, passend untermalt mit Schlagern von Prinz Persico, rundeten das Programm ab.

Von Rosemarie Först

Quelle: HNA

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