Heißer Job für Genießer in Heimarshausen

Brote, süße und herzhafte Kuchen beim traditionellen Backhausfest

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Nadine Stiehl (links) und Sylvia Heerdt beim Brotverkauf.

Heimarshausen. Die Back- und Ofenmeister Bernd und Mike Kramer waren um ihre schweißtreibenden Aufgaben beim Backhausfest in Heimarshausen nicht zu beneiden. Sie heizten am Freitagabend das örtliche Backhaus am Schwarzen Weg im Naumburger Stadtteil Heimarshausen auf die notwendige Betriebswärme an.

Außerdem bereiteten sie den Teig für fast 500 Brotlaibe zu – Zwei- und Vierpfünder.

Am Wochenende mussten die Brote gebacken werden, somit dürfte das Backhaus in Heimarshausen einer der heißesten Arbeitsplätze in der Region gewesen sein. Bestimmt war das Backwerk für das beliebte Backhausfest des kleinen Naumburger Stadtteils. Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr hatten das Fest wieder auf die Beine gestellt.

Die Brotköstlichkeiten gingen weg wie warme Semmeln. In Scheiben geschnitten machte das Brot die Gemüsesuppe, die die Elbenberger Feuerwehr in ihrer Feldküche für den sonntäglichen Dorfmittagessentisch zubereitet hatte, zum Genuss. Ein Renner waren beim Heimarshäuser Backhausfest auch die von Bernd und Mike Kramer im mobilen Pizzaofen gebackenen Speck-, Zwiebel- und Flammkuchen. Die Landfrauen empfingen die Gäste an einem reichhaltig bestückten Kuchen- und Tortenbüfett.

Am Samstagnachmittag feierten die älteren Ortsbewohner ihr Seniorentreffen, am Sonntagvormittag fand im kleinen Festzelt ein vom Posaunenchor Haddamar mitgestalteter Gottesdienst statt. Zur Unterhaltung am Nachmittag spielte der Musikverein Ungedanken auf. Im Mittelpunkt des Backhausfestes aber stand wieder die Pflege der Dorfgemeinschaft und das Wiedersehen mit Freunden aus den Nachbargemeinden. (zih)

Quelle: HNA

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