Land- und Forstwirte stellten in Homberg ihre Berufe und ihre Produkte vor

Ausstellung: Das ist Landwirtschaft

Homberg. Land- und Forstwirtschaft lassen sich von Wetterkapriolen nicht ausbremsen. Und das galt auch für die Ausstellung in Homberg, die sich am Sonntag in 7. Auflage mit Anbau, Ernte, Viehzucht und Maschinentechnik beschäftigte. Trotz kühler Witterung und Regenschauer war das Gelände am Stellbergstadion Ziel für viele Menschen aus der Region.

Tuckernde Oldtimer-Traktoren und leistungsstarke Landmaschinen, alte Handwerkskünste und moderne Fertigungstechniken sorgten für ein attraktives Kontrastprogramm. Und die Tiere sind ohnedies immer Publikumsmagneten.

Viele Programmpunkte am Tag der Land- und Forstwirtschaft brachten die Besucher zum Staunen. Dazu gehörten die Krause-Brüder aus Hülsa, die mit flottem Lied auf den Lippen Sensen dengelten, Körbe flochten, Reisigbesen banden und Holzrechen herstellten. Hartmut Keim vom Forstamt Neukirchen sägte mit röhrender Kettensäge grazile Holzfiguren aus einem Stamm. Gleich nebenan zogen gigantische holzverarbeitende Maschinen die Stämme in ihre stählernen Bäuche und spuckten am Ende fertige Bohlen, Holzstücke und Hackschnitzel wieder aus.

Dicht umlagert waren immer auch die Gatter mit den Tieren: Zahlreiche Schaf-, Rinder- und Pferderassen wurden von diversen Ausstellern präsentiert. Es gab Schauvorführungen und Prämierungen.

Dabei faszinierten temperamentvolle Haflinger, Trakehner und Ponys ebenso wie echte Arbeitstiere: Hoch konzentriert hielten beispielsweise die Border Collies von Tom Daume mehrere fresswütige Heidschnucken davon ab, sich die blumige Dekoration auf dem Ausstellungsgelände einzuverleiben.

Für die Besucher blieben in Sachen Gaumenschmaus bei allerlei kulinarischen Köstlichkeiten von regionalen Bauernhöfen keine Wünsche offen. Das galt auch für das Unterhaltungsprogramm mit Musik, Gesang und Zauberei, das die erfolgreiche Veranstaltung abrundete.

Quelle: HNA

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