Stabile Besucherzahlen bei Veranstaltungen im Gudensberger Stadtpark

Die Bühne zieht noch

Livemusik: Die Band Chip ’n’ Steel rockte 2011 auf der Freilichtbühne in Gudensberg.

Gudensberg. Die Märchenbühne der Stadt Gudensberg hat sich auch in ihrer dritten Spielzeit bewährt. Wie 2011 kamen auch in diesem Jahr mehr als 8500 Besucher zu den Veranstaltungen im Stadtpark. „Es gab einen Programmpunkt weniger als im Vorjahr. Insofern haben wir die Besucherzahlen leicht steigern können“, sagt Bürgermeister Frank Börner.

Auch in finanzieller Hinsicht fällt das Fazit positiv aus: „Lässt man die Personalkosten außen vor, dann schreiben wir für die Freilichtbühnensaison eine schwarze Null“, sagt Frank Börner.

Der Schmeckefuchs und das Märchenfest waren mit über 1500 Gäste die größten Veranstaltungen. Regelmäßig kämen Menschen aus dem Waldecker Bereich, aus dem Kasseler Raum sowie aus dem gesamten Schwalm-Eder-Kreis nach Gudensberg, sagt Monika Faupel, Kulturbeauftragte der Stadt.

Genau das war zuletzt auch Anliegen der Stadt. Zum Spring-Soul-Festival kamen 650 Besucher: Für so ein spezielles Angebot eine beachtliche Zahl, sagt Jörg Daniel, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. „Aber auch wenn wir Gäste aus dem Umland und dem Kasseler Raum gewinnen wollen, müssen wir unser Marketingbudget im Blick haben. Werbung kostet.“ Außerdem eigne sich nicht jede Veranstaltung für eine überregionale Vermarktung. Gerade im Bereich der Märchen kann mit der Grimm Heimat deutschlandweit geworben werden.

Ohne das Engagement der Ehrenamtlichen wäre der Erfolg der Bühne im Stadtpark nicht möglich, sagt Bürgermeister Börner. Und da drückt die Stadt der Schuh. „Der feste Stamm besteht aus etwa zehn Helfern“, sagt Daniel. Über die Mitarbeit weiterer Helfer würde sich die Stadt freuen, gerade auch jüngerer Menschen. • Kontakt: Jörg Daniel, Stadt Gudensberg, unter Tel. 05603/933137

Von Damai D. Dewert

Quelle: HNA

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