Vier Grundstücke stehen zur Auswahl

Bürger sollen in Mardorf über den Kita-Neubau entscheiden

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Kreisel für mehr Sicherheit: Die Strecke von Homberg bis zur Bundesstraße 254 soll erneuert werden. Am Abzweig nach Mardorf (links) sollen ein Kreisel und ein Gehweg entstehen. Archivfoto: Delpho

Mardorf. Vier Grundstücke stehen für den Neubau der Kindertagesstätte in Mardorf zur Auswahl. Welches dafür in Frage kommt, soll unter anderem bei der Bürgerversammlung am Donnerstag, 8. Februar, im Mardorfer Dorfgemeinschaftshaus mit den Anwohnern besprochen werden.

Um die Verkehrs- und Parksituation sowie über die Neugestaltung der Zufahrt von der Kreisstraße nach Mardorf soll es ebenfalls gehen.

Kita-Neubau

„Wir erwarten uns an diesem Abend eine Empfehlung von den Bürgern“, sagt Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau. Vier Grundstücke stehen zur Auswahl, wobei das Emissionsgutachten gewisse Standorte einschränken würde, sagt Ortsvorsteher Fritz Vaupel. Deshalb habe der Ortsbeirat eine Rangliste festgelegt, die bei der Versammlung vorgestellt werden soll. „Das ist nur ein Vorschlag von uns. Wenn es andere Ideen gibt, tragen wir die auch mit“, sagt Vaupel. Mit den Anbietern zweier Grundstücke gebe es schon Vorvereinbarungen, sagt Bürgermeister Dr. Nico Ritz. Nur so könne es dann auch endlich losgehen, wenn sich die Mardorfer in der kommenden Woche für einen Standort entscheiden würden. „Der priorisierte Standort würde auch so in die Abstimmung der Stadtverordnetensitzung gehen“, sagt er. Eine Entscheidung wünscht sich auch Vaupel: Wir wollen endlich planen können.“

Kreisel an Kreisstraße

Geplant wird zurzeit auch die Neugestaltung der Zufahrt von der Kreisstraße nach Mardorf. Dort soll nicht nur ein Kreisel entstehen. „Wir planen einen beleuchteten Geh- und Radweg am Kreisel“, sagt Bürgermeister Ritz. So könnte die Gefahr für Fußgänger reduziert werden, die zur Bushaltestelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite gelangen wollen. Einzige Alternative: eine Unter- oder Überführung. Das wäre aber deutlich teurer, sagt Ritz.

Da sowohl die Erneuerung der Kreisstraße als auch der Kreisel vom Landkreis finanziert werden, entstünden der Stadt nur Kosten für den Gehweg. Und der wird laut Ritz mit 75 Prozent gefördert.

Die Bushaltestelle sei deshalb erhaltenswert, weil dort überregionale Busse halten. Der NVV plane sogar, die Linie 450 im Halbstundentakt fahren zu lassen. „Von Mardorf nach Kassel an den Bahnhof Wilhelmshöhe braucht man dann 40 Minuten“, sagt Ritz. Die Ausbauten der Kreisel an der Drehscheibe in Homberg und des Kreisels an der Kreisstraße sollen aber nacheinander erfolgen, so Ritz.

Parksituation im Dorf

Besonders auf engeren Straßen in Mardorf hätten Landwirte mit großen Maschinen immer wieder Probleme, an den geparkten Autos vorbeizukommen, sagt Vaupel. Aus diesem Grund soll bei der Bürgerversammlung mit den Anwohnern geklärt werden, ob ein halbseitiges Parkverbot machbar sei.

Quelle: HNA

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