Bürgerbegehren Wieragrund: Gegner und Befürworter bezogen Posten in Treysa

Samstag auf der Bahnhofstraße: Links im Bild ein in ein Schaufenster geklebter Aufruf.

Schwalmstadt. Am zweiten Wochenende nach dem Start des Bürgerbegehrens fand sich in Treysa erstmals auch ein Stand der Gegner. Bei der Abstimmung würde es um die Frage gehen, ob der Baubeschluss für das Wieragrundzentrum aufgehoben werden soll oder nicht.

Während Margitta Braun. Altbürgermeister Gerd-Friedrich Huck, Dr. Jochen Riege und weitere Mitstreiter am Samstag wieder vor der VR-Bank Posten bezogen, wurde ein paar Schritte weiter ein Stand von Gegnern des Bürgerbegehrens aufgebaut.

Es sei eine gemeinsame Initiative von CDU, SPD und Geschäftsleuten, erklärte Bürgermeister Wilhelm Kröll im Gespräch mit der HNA. Kröll stand selbst zu Gesprächen bereit.

In Ziegenhain fand sich ein Info-Stand der Befürworter des Bürgerbegehrens.

Unterdessen waren an Schaufenstern einiger Geschäfte Aufrufe für und gegen das Bürgerbegehren zu entdecken. Wie berichtet, läuft bis zum Mittwoch, 3. November, eine Unterschriftensammlung. Wenn rund 1500 wahlberechtigte Schwalmstädter - Menschen anderer Kommunen sind nicht stimmberechtigt - unterschreiben, wird ein Bürgerentscheid eingeleitet. Bei dieser Abstimmung würde es dann um die Frage gehen, ob der Baubeschluss des Stadtparlaments für das Wieragrundzentrum aufgehoben werden soll oder nicht.

Das Votum dieser Abstimmung kippt oder bestätigt die Entscheidung der Stadtverordneten vom 23. September nur dann, wenn sich mindestens ein Viertel der Wahlberechtigten daran beteiligt.

Quelle: HNA

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