Bürgerhaus wird für zwei neue Gruppen der Kita Zierenberg umgebaut

Zierenberg. Auf Hochtouren laufen die Umbaumaßnahmen im Zierenberger Bürgerhaus, wo in den ehemaligen Räumen von Jugendtreff und Stadtbücherei zwei neue Gruppen für die aus allen Nähten platzende benachbarte Kindertagesstätte Kitz entstehen sollen.

An der Tatsache, dass die Stadt dem seit 1. August bestehenden gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem vollendet ersten Lebensjahr nicht gerecht werden kann, ändert das aber nichts. „Eine der zwei neuen Gruppen ist für U3-Kinder ab dem zweiten Lebensjahr vorgesehen, für die jüngeren ist derzeit noch keine Lösung in Sicht, aber wir arbeiten daran“, sagt Bürgermeister Stefan Denn. Vorstellbar sei eine Kooperation mit der DRK-Krabbelgruppe, die ebenfalls im Bürgerhaus untergebracht, aber nicht als Kindertagesstätte anerkannt ist. Froh zeigt er sich, dass die Raumsituation der Kindertagesstätte nun entspannt wird, in der sich Erzieherinnen aktuell um 110 Jungen und Mädchen in fünf Gruppen kümmern.

Derzeit bereiten Mitarbeiter des städtischen Bauhofs die Räume für die Umbauarbeiten vor, Zwischenwände sind rausgerissen, erste Arbeiten im ehemaligen Büro der Stadtjugendpflegerin vollzogen. Außerdem geplant: eine Brandschutztreppe zum Sportplatz, ein Sozialraum sowie Schlafmöglichkeiten für die Jungen und Mädchen. 100 000 Euro hat Denn im Haushalt dafür vorgesehen, doch das wird nicht reichen: „Ich rechne mit weiteren 20.000 bis 25.000 Euro im nächsten Haushaltsjahr und hoffe, dass die neuen Räume Anfang 2014 fertig sind.“

Was die jüngsten Zierenberger und ihre Eltern freut, sorgt bei den Jugendlichen für Unmut.

Die nämlich wurden mit ihrem Jugendtreff kurzerhand an die Luft gesetzt, ein Ersatz lässt auf sich warten. „Die Jugendarbeit soll auf jeden Fall weitergehen, wir wissen nur nicht wo“, sagt Denn.

Er wünsche sich eine Lösung in Altstadtnähe, vielleicht sogar am Bahnhof. „Der Bahnhof befindet sich seit einiger Zeit in Besitz eines Zierenbergers, mit dem wir über die Unterbringung eines Jugendraums allerdings noch verhandeln müssen.“ (zhf)

Quelle: HNA

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