Hohe Belastung

Bürgerinitiative fordert Lärm-Stopp an der A7

Knüllwald. Die Lärmbelästigung in den Knüllwäldern Ortsteilen an der A7 ist laut der Bürgerinitiative „Lebenswertes Knüllwald“ nach der Fahrbahnerneuerung unerträglich geworden.

Auf Initiative des SPD-Gemeindeverbandes Knüllwald trafen sich Vertreter der Bürgerinitiative mit der Landtagsabgeordneten Regine Müller und dem Bundestagsabgeordneten Dr. Edgar Franke.

Wie bereits im Zuge von Bauarbeiten an der A49 bei Edermünde wurde es laut Bürgerinitiative von Hessen Mobil erneut versäumt, eine lärmarme Deckschicht einzubauen. In Zusammenhang mit Edermünde wurden diese Versäumnisse seitens des Verkehrsministers Tarek Al-Wazir (Grüne) eingeräumt.

Umso erstaunlicher erschien es den Teilnehmern, dass in Knüllwald nun der gleiche Fehler wiederholt worden sei. Regine Müller sagte zu, eine entsprechende Anfrage beim zuständigen Wirtschaftsministerium zu stellen.

Auch Dr. Edgar Franke versprach, die Knüllwälder Anliegen zu unterstützen. Auch angesichts der gesundheitlichen Risiken durch die zunehmende Lärm- und Emissionsbelastung forderten die Teilnehmer erneute durchgängige Lärmmessungen und einen daraus resultierenden verbesserten Lärmschutz.

Außerdem wurde das Ende der Baumabholzungen entlang der Autobahn gefordert, weil sich dadurch die Situation mit den Lärm- und Abgasemissionen verschärfe.

Als Soforthilfe regten die Teilnehmer eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 Stundenkilometer mit entsprechenden Kontrollmechanismen im Bereich der betroffenen Ortsteile an. Schließlich müsse die Einleitung von ungeklärten Autobahnabwässern in die Efze beziehungsweise in den Breitenbach im Bereich Völkershain gestoppt werden.

Auch die Fischeivereine Remsfeld und Wallenstein hatten sich bereits in der Vergangenheit mehrfach deswegen beklagt, hieß es dazu weiter.  

Quelle: HNA

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