Positive Bilanz bei Homberger Neujahrsempfang

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Sie waren zuletzt besonders erfolgreich in ihren Disziplinen: Diese Sportler wurden beim Neujahrsempfang der Stadt geehrt. Das Foto zeigt sie mit Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau (rechts) und Bürgermeister Dr. Nico Ritz (hinten Vierter von links).

Homberg. In der Kürze liegt die Würze. Diese bekannte Wahrheit wurde beim Homberger Neujahrsempfang beherzigt.

Keine langatmigen und ermüdenden Reden - Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau und Bürgermeister Dr. Nico Ritz zeigten, wie es komprimiert und trotzdem informativ sein kann. Einzig dem Hauptredner Markus Exner von der GrimmHeimat Nordhessen wurde ein größeres Zeitfenster zugestanden.

Jürgen Thurau zitierte ein Gedicht von Sabine Bröckel, in dem das neue, schöne und wunderbare neue Jahr beschrieben wird, das Zukunft mitbringt und Wege frei macht.

Thurau hob in einem kurzen Rückblick die Kommunalwahl hervor, bei der sechs Fraktionen den Sprung ins Parlament schafften. Dazu sagte er: „Eine bunte Vielfalt an Menschen, Meinungen und Charakteren. Aber ich darf Ihnen sagen, das hat der Arbeit im Parlament keinen Abbruch getan. Im Gegenteil, ich erlebe eine freundliche und faire Zusammenarbeit. Man respektiert sich gegenseitig, ist vielfach bereit, einen gemeinsamen Kompromiss zu finden.“

Thurau betonte, dass man gemeinsam das Ziel habe, Homberg zu einem wichtigen Zentrum von Arbeit und Wohnen zu entwickeln. Nur mit der Beteiligung aller sei man in der Lage, dafür zu sorgen, dass alle mit Stolz sagen könnten: Wir sind Homberger.

Bürgermeister Dr. Nico Ritz sagte, man sei in Homberg und in der Region gut aufgestellt, machte aber auch deutlich, dass man Dinge wie den Brexit, die Wahlen in den USA und die Entwicklung in der Türkei im Blick haben müsse.

Sorgten für den feinen Ton: „Die Streichhölzer“ von der Musikschule Schwalm-Eder mit von links Helena Strehl, Nora Meurer, Frieder Kraus und Lara Zieß.

Der Verwaltungschef forderte mit Blick auf die Bundestagswahl dazu auf, das Wahlrecht wahrzunehmen, aber Protest- oder Denkzettelwahlen zu vermeiden, damit es nicht zu ungewollten Ergebnisse komme.

Er bedankte sich für die Arbeit aller Ehrenamtlichen, ohne deren Unterstützung vieles nicht möglich sei. Ritz verwies auf die Schaffung von 100 zusätzlichen Betreuungsplätzen in schon bestehenden oder im Bau befindlichen Kindertagesstätten und berichtete mit Stolz, dass für das neue Einkaufszentrum jetzt ein rechtskräftiger Mietvertrag mit der Drogeriekette Müller abgeschlossen wurde. Weitere Verträge seien unterschriftsreif.

Plädoyer für Ahle Wurscht

Markus Exner von der Grimm-Heimat ging in seinem Vortrag „Ahle Wurscht und helle Köpfe - eine Region im Wettbewerb“ auf die Besonderheiten, Juwelen und Alleinstellungsmerkmale der Nordhessischen Region ein.

Markus Exner

Exner: „Die Grimms sind eine Weltmarke, und sie stehen für eine ganze Region, nicht nur für eine Stadt.“ Zur Region gehört laut Exner auch die Ahle Wurscht, die man in Herstellungsart, Geschmack und Qualität nur in Nordhessen produzieren könne und die ein kulinarischer Botschafter der Region sei. „Da mag es Dank Silicon Valley möglich sein, sie künftig am 3D-Drucker zu produzieren, für mich ist und bleibt die Ahle Wurscht ein handwerklich hergestelltes, hochwertiges und schützenswertes Gourmetprodukt“, sagte er.

Quelle: HNA

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