Bürgermeister Schaake beantwortete Anfrage der Grünen zur Eigenkontrollverordnung

Wolfhagen. Was ist für die Stadt die kostengünstigere Lösung bei der Bearbeitung der Eigenkontrollverordnung (EKVO) Abwasser? Die geplante Einstellung eines Ingenieurs oder die Beauftragung eines Ingenieurbüros?

In der Sitzung der Wolfhager Stadtverordneten am Donnerstagabend hatte Bürgermeister Reinhard Schaake Fragen der Fraktion Bündnis90/Die Grünen zu beantworten, und dabei ging es auch um den Vergleich der jährlichen Kosten für den Zeitraum 2012 bis 2039. Das Ergebnis: Die bislang von Grünen und auch dem Bündnis Wolfhager Bürger (BWB) kritisierte Variante mit eigenem Ingenieur würde laut Bürgermeister 77.600 Euro kosten, durch Fremdvergabe würden die Kosten um satte 71 Prozent höher liegen.

Was die Parlamentarier weiter erfuhren: Von den etwa 6000 zu untersuchenden Zuleitungskanälen sind acht Prozent nach dem 1. Januar 1996 gebaut worden. Die Stadt Wolfhagen untersucht die öffentlichen Kanäle seit 1989. Seither waren für die Stadt zwölf Firmen für die Prüfung der Kanäle mit Kamera im Einsatz. Auch wollten die Grünen wissen, wie die Nachbargemeinden mit der EKVO umgehen. Dazu der Bürgermeister: „Habichtswald und Naumburg haben bisher noch nichts veranlasst.“ Zierenberg, Breuna, Bad Emstal, Schauenburg und Volkmarsen beabsichtigen, die Überprüfung der Zuleitungskanäle nach EKVO über das Gebührenmodell umzusetzen. In Oelshausen sei mit der Untersuchung schon 2011 begonnen worden. (nom)

Quelle: HNA

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