Bewerbungsfrist abgelaufen

Schaake tritt ohne Konkurrenz zur Bürgermeisterwahl in Wolfhagen an

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Will wieder Bürgermeister werden: Reinhard Schaake, Amtsinhaber in Wolfhagen.

Wolfhagen. Amtsinhaber Reinhard Schaake wird der einzige Kandidat sein, der im März in Wolfhagen zur Bürgermeisterwahl antreten wird. Die Bewerbungsfrist ist am Montag abgelaufen.

Die Bewerbungsfrist lief am Montag um 18 Uhr ab, und bis dahin gab es außer Schaakes (parteilos) Bewerbung, die am 8. Dezember beim Wahlvorstand einging, keine weitere.

Immerhin 92 Tage hatten Interessenten Zeit, ihre Kandidatur einzureichen. Ab dem 10. Oktober bestand die Möglichkeit, entsprechende Bewerbungen abzugeben. Es sah auch eine ganze Zeit lang so aus, als sollte Schaake, dessen dritte Amtszeit als Bürgermeister am 31. Juli 2017 abläuft, Konkurrenz bekommen. Schon früh hatten die Aktive Gemeinschaft Wolfhagen (AGW), SPD und CDU angekündigt, eigene Kandidaten benennen zu wollen. Als erstes machte die AGW einen Rückzieher. Man entschied sich dann doch gegen den Geschäftsmann, der den Job ehrenamtlich übernehmen wollte.

Die beiden großen Parteien sprachen jeweils von mehreren potenziellen Bewerbern, mit denen man Gespräche führe. Mitte Oktober, nach dem politischen Abgang des SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Heiko Weiershäuser, sorgten die Genossen für eine Überraschung: Der Ortsverein Wolfhagen sprach sich unter neuer Führung von Volker Schnegelsberg für eine Unterstützung Schaakes aus. Damit war ein eigener Kandidat der SPD kein Thema mehr.

Am längsten hielt die CDU am Vorhaben, einen Konkurrenten für Schaake zu präsenten, fest. Aber: Es fand sich „niemand, der bereit war anzutreten“, erklärte am Dienstag Stadtverbandsvorsitzender Johannes Kuhaupt.

So wird dann am Sonntag, 19. März, allein Reinhard Schaakes Name auf dem Stimmzettel stehen. Die zum Urnengang aufgerufenen 10 482 Wahlberechtigen haben dann lediglich die Möglichkeit, neben Schaakes Namen ihr Kreuzchen bei Ja oder Nein zu machen. 

Quelle: HNA

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