33,7 Prozent beteiligten sich an der Bürgermeisterwahl

Gudensberg: Börner (SPD) bleibt weitere sechs Jahre im Amt

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Freude über das gute Ergebnis: Der alte und neue Gudensberger Bürgermeister Frank Börner mit Ehefrau Regina. Knapp 87 Prozent der abgegebenen Wahlzettel hatten ein Kreuzchen beim Ja.

Gudensberg. Es war erst kurz nach halb Sieben am Sonntagabend, da stand das Ergebnis fest: Frank Börner (SPD) wird auch die kommenden sechs Jahre Bürgermeister von Gudensberg sein.

86,6 Prozent der Gudensberger, die zur Wahl gegangen waren, gaben Börner ihre Stimme. Das gab Gemeindewahlleiter David Zerbes unter dem Beifall der Gäste im Bürgerhaus bekannt. Das sind knapp fünf Prozent weniger als vor sechs Jahren bei seiner ersten Wahl.

Auch die Wahlbeteiligung lag mit 33,7 Prozent etwas unter dem damaligen Wert (38,9 Prozent).

Aktualisiert um 20.15 Uhr

Doch mit den knapp 34 Prozent, die sich aufmachten und zur Wahl gingen trotz des einzigen Kandidaten, war Frank Börner zufrieden. „Meine größte Befürchtung war, dass noch nicht einmal 30 Prozent derWahlberechtigten wählen würden“, sagte er in seiner Dankesrede. Er habe deshalb gekämpft in den vergangenen Wochen, sei in allen Stadtteilen gewesen. Er freue sich über das achtbare Ergebnis, mit dem er sehr zufrieden sein könne.

Es gehöre zu einer Demokratie, dass Menschen gebe, die nicht mit dem einverstanden seien, was er als Bürgermeister vertrete. Man müsse auch mal klare Kante zeigen, fügte er hinzu. Börner bedankte sich in erster Linie bei seiner Familie, speziell seiner Frau: „Sie hat mich immer wieder aufgepäppelt, wenn es mir mal schlecht ging“, sagte er. Auch Vater, Mutter, Brüder und die Tochter schloss er ein.

 Zu den Gratulanten, die ins Bürgerhaus gekommen waren, gehörten etliche frühere und aktuelle Amtskollegen aus der Nachbarschaft, vor allem aus dem Chattengau. Mario Gerhold (Körle) gratulierte für den Städte- und Gemeindebund, Karl-Otto Winter für die Kreissparkasse, in deren Verwaltungsrat der Gudensberger Bürgermeister sitzt.

Quelle: HNA

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