Bürgerverein "Wir für Holzhausen"

Arbeiten für Mehrgenerationen-Treffpunkt Holzhausen starten im Frühjahr

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Große Pläne für den Bereich rund um die evangelische Kirche: Dirk Schumacher (Vorstand Bürgerverein „Wir für Holzhausen“, von links), Achim Becker (Ortsvorsteher), Guido Schöneweiß (Ortsbeiratsmitglied), Frank Trieschmann (Vorstand Bürgerverein), Dieter Ide (Vorstand Bürgerverein) und Paul Jenke (Ortsbeiratsmitglied) stellen den Plan für das künftige Mehrgenerationen-Areal vor. Sie stehen vor der Kirche, wo die kreisförmige Grünfläche laut Plan verschönert werden soll.

Holzhausen. Im Frühjahr sollen die Arbeiten für den generationenübergreifenden Treffpunkt der evangelischen Kirchengemeinde in Homberg-Holzhausen (Schwalm-Eder-Kreis) beginnen.

Das planen der Bürgerverein „Wir für Holzhausen“ und der Ortsbeirat, die die Umgestaltung des Dorfplatzes und des angrenzenden Areals der Kirche initiierten und jetzt koordinieren.

Seit Mitte Dezember steht nun fest: Das Areal vor und hinter der Kirche darf zu einem kulturellen Treffpunkt mit einer Bühnen-, Rasen- und Spielfläche umgebaut werden. Künftig sollen sich die jungen und alten Holzhäuser über einen Wasserspielplatz für Kinder, über viele Sitzgelegenheiten und eventuell auch über einige Outdoor-Fitnessgeräte freuen. Auf einer Bühne sollen Theaterspiele aufgeführt werden, auch Gottesdienste und Dorffeste wie die Kirmes oder das Lindenblütenfest können auf dem umzubauenden Areal stattfinden.

Viel Platz für die Fitness: Hinter der Kirche könnten einer Idee des Bürgervereins zufolge Sportgeräte für junge und ältere Holzhäuser stehen, die sich körperlich fit halten möchten.

Drei Jahre reiften die Projektpläne, 2014 wurde das jetzige Konzept in einer Dorfversammlung vorgestellt. Nun übergab Landrat Winfried Becker den langersehnten Bewilligungsbescheid an Hombergs Bürgermeister Dr. Nico Ritz und an den Holzhäuser Ortsbeirat.

Rund 160.000 Euro solle das Projekt laut dem Bürgerverein kosten, er bringe dafür etwa 30 000 Euro auf. Jeweils 78.000 Euro sollen aus dem Förderprogramm der Europäischen Union „Leader“ kommen, die Stadt Homberg beteilige sich mit 90 000 Euro. „Wenn die Witterungsverhältnisse stimmen, können wir ab März das Projekt endlich in Angriff nehmen“, sagt Dirk Schumacher vom Vorstand des Bürgervereins. Ob der Umfang des Mehrgenerationen-Areals in Holzhausen bis dahin so bleibt, wie es die grobe Planung des Vereins vorsieht, bleibt abzuwarten. „Wir besprechen das Projekt und alle Feinheiten in unseren Dorfversammlungen mit den Bewohnern“, sagt Frank Trieschmann, der die Projektpläne erstellt hat. Es sei dem Vorstand des Vereins sowie dem Ortsbeirat ein großes Anliegen, die Holzhäuser in den Schaffensprozess des Treffpunktes miteinzubeziehen.

„Wir wollen unseren Platz selber bauen“, betont Dieter Ide, stellvertretender Ortsvorsteher von Holzhausen, darüber hinaus wolle man mit dem Einverständnis des Homberger Magistrats ortsansässige Firmen in das Projekt einbinden.

Für die Umgestaltung des Areals, das aus einem städtischen Grundstück und einer von der Kirche gepachteten Fläche besteht, wurde ein baufälliges Haus abgerissen. Es entstand eine freie Fläche von 1000 Quadratmetern.

Quelle: HNA

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