Wahlkampfveranstaltung war gut besucht

Bundeskanzlerin zu Gast am Fritzlarer Dom: Das sagte Angela Merkel

Fritzlar. Drei Tage vor der Bundestagswahl war Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am heutigen Donnerstag in Fritzlar zu Gast. Am Nachmittag sprach sie auf dem Domplatz.

Artikel wurde aktualisiert um 16.16 Uhr - Angela Merkels Rede ist vorbei. Im Laufe des Tages finden Sie hier den ausführlichen Artikel zum Thema. Bis dahin ist hier unser Ticker zum Nachlesen:

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Merkel ruft dazu auf, am kommenden Sonntag wählen zu gehen und bittet um das Vertrauen der Menschen: "Meine Damen und Herren, es liegt nun an ihnen."

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Merkel: Ehrenamt ist wichtig. Es werde über eine Stiftung Ehrenamt nachgedacht. Ehrenamt macht Menschlichkeit und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft aus. Unter den 82 Mio. Menschen in Deutschland sind etwa 30 Mio im Ehrenamt tätig. Deswegen soll das Ehrenamt gefördert werden. "Das macht uns stark und darauf können wir stolz sein."

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"Wir sind nicht alleine auf der Welt", sagt Merkel zum Thema Europapolitik. Wenn man gemeinsame Lösungen sucht, sei das besser, als Hass und Abneigung zu schüren. Europa sei ein Friedenswerk und müsse eines bleiben.

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"Uns geht es ganz stark um die Zukunft. Und Zukunft, das sind Familien. Wir wollen in den nächsten vier Jahren Familien stärker stellen", erklärt Merkel. Man habe sich vorgenommen, den Kinderfreibetrag genauso hoch zu stellen wie für Erwachsene. 

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Merkel: Familien sollen besser gestellt werden. Sie sollen entscheiden können, wie sie leben wollen. Zur Pflege: Fachkräfte in Pflege brauchen bessere Ausbildung mit Entgeld wie in jedem anderen Ausbildungsberuf.

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Merkel sagt, Hessen habe eine gute Schulpolitik. "Aber wir wollen und müssen zusammen arbeiten. Bund und Länder wollen sich gemeinsam für besseren Bildung und Forschung einsetzen." Auch sollen Lehrer besser fortgebildet und unterstützt werden.

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"Wir wollen den Soli für alle Schrittweise senken, nicht nur für einzelne."

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Merkel sagt, es stehe viel auf der Tagesordnung, aber vorher müsse man darüber sprechen, wie das alles erarbeitet werden soll. Denn Schulden machen will man nicht, so Merkel. "Wir müssen Sicherheit geben, Leitplanken aufstellen, damit wir auch die nächsten Jahre sichere Arbeitsplätze schaffen können."

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Jubel und Trillerpfeifen begleiteten ihren Auftritt: Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht nun auf dem Domplatz. "Ich freue mich hier zu sein in dieser historischen Stadt", sagt Angela Merkel. Sie sei immer gerne in Hessen.

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Merkel spricht jetzt: Gewählt wird nicht aus Dankbarkeit, sondern für die Zukunft.

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Ein Hubschrauber kreist über Fritzlar. Noch spricht Merkel nicht.

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Am Rande des Domplatzes haben sich Befürworter der AfD versammelt.

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"Rente ist die neue Maut" steht auf dem Schild von Schülern des Gustav-Stresemann-Gymnasiums aus Bad Wildungen. Sie sind mit ihrem Politiklehrer nach Fritzlar gekommen. Mit ihrem Pappschild kritisieren sie Merkels Haltungen zu diesen beiden Themen.

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Das Vorprogramm mit Live-Musik hat begonnen. Die Menschen strömen zum Domplatz. Es gibt schon jetzt keinen freien Parkplatz in Fritzlar mehr.

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Zu der Veranstaltung werden auch Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sowie die nordhessischen CDU-Bundestagskandidaten erwartet. Der Veranstaltungsort ist ausgeschildert.

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Die Kanzlerin kommt - ab 15 Uhr wird Angela Merkel auf dem Domplatz in Fritzlar sprechen. Es ist Merkels einzige Wahlkampfstation in der Region im Vorfeld der Bundestagswahl. Das Vorprogramm läuft seit 14 Uhr, mit der Rede der Kanzlerin ist ab 15 Uhr zu rechnen.

Angela Merkel spricht vor dem Fritzlarer Dom

Quelle: HNA

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