Bundesverdienstkreuz am Bande für Hildegard Weiszenburger

Engagierte Frau: Hildegard Weiszenburger (Mitte) erhielt das Bundesverdienstkreuz. Von links der Waberner Bürgermeister Günter Jung, Gerhard und Hildegard Weiszenburger, Landrat Frank-Martin Neupärtl, Friedgard Trosse, Erste Stadträtin von Fritzlar.

Wabern. Für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit wurde Hildegard Weiszenburger mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Landrat Frank-Martin Neupärtl überreichte ihr im Café am Rathaus in Wabern diesen Orden, der zu den höchsten Auszeichnungen der Bundesrepublik gehört.

Neben ihrer Arbeit als Seniorenbeauftragte in Wabern engagierte sie sich für Frauen und Senioren, in der Evangelischen Kirchengemeinde und für soziale Organisationen und Vereine. "Gute Taten ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben von Hildegard Weiszenburger", sagte Neupärtl bei der Verleihung. Ihre Güte, ihre menschliche Größe, ihr Gemeinschaftssinn, ihre praktische Hilfe von Mensch zu Mensch und ihre soziale Mitverantwortung seien beispielgebend.

Für Bürgermeister Günter Jung war sie ein Glücksfall, ihre neuen Ideen für die Seniorenarbeit hätten überzeugt, sie habe viel Bewusstsein für die Senioren der Gemeinde geschaffen, und miteinander hätten sie viel bewirkt, sagte er. Er lobte auch ihren ungewöhnlichen Arbeitseinsatz mit ungezählten ehrenamtlichen Stunden.

Hildegard Weiszenburger stammt aus Duderstadt und lebt mit ihrem Mann in Fritzlar-Cappel. Neben ihrem Beruf als Einzelhandelskauffrau und Kontoristin bildete sie sich in der Erwachsenenbildung fort.

Von 1997 bis zum Ruhestand arbeitete sie als Seniorenbeauftragte in Wabern. 1988 hat sie einen Frauenkreis in Cappel gegründet, den sie bis heute leitet. 1996 wurde sie Mitglied im Frauenbündnis und war mitbeteiligt an der Gründung des Frauennetzwerkes.

"Vernetzung ist mir ganz wichtig", sagte Hildegard Weiszenburger. Ehrenamt mache man nicht alleine, sondern immer mit anderen zusammen. "Ich habe gerne gearbeitet, und heute, mit 62 Jahren, bin ich da angekommen, wo ich begonnen habe im Frauenkreis Cappel", lachte sie.

Quelle: HNA

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