Kita im Steinweg öffnet nach Umzug ihre Türen: 90 Kinder werden dort betreut

Bunte neue Kinderwelt

Dagmar Müller

Ziegenhain. Henry, eineinhalb, und Klara-Marie, knapp zwei, sind Kiesel: So heißen die Knirpse, die seit April in der neuen Krippengruppe in der Kita im Steinweg betreut werden. Auch alle anderen Gruppen tragen gewichtige Namen: Bergkristall, Bernstein oder Rosenquarz. Nicht nur der Name ist neu – auch im Inneren erinnert nichts mehr an die ehemaligen Landwirtschaftsschule. Am Wochenende öffnet die Kita ihre Türen für Besuchern (siehe unten).

Aus dem Verwaltungsgebäude ist ein freundliches Domizil für die Jüngsten geworden. Im April ist der Kindergarten Am Alleeplatz mit Sack und Pack in den Steinweg umgezogen.

Leiterin Dagmar Müller ist froh, dass der Umzug über die Bühne ist. Sie selbst, Kolleginnen, Kinder und Eltern freuen sich über die neue Großzügigkeit. Die Wandfarben sind im freundlichen Apricot, die Linoleumböden in gedeckten Orange- und Gelbtönen gehalten, dazu Mobiliar aus hellem Holz.

Jeder Gruppenraum hat eine kleine Küchenzeile. Die Einrichtung kann bis zu 110 Kinder aufnehmen. Der laufende Betrieb geht bis in den späten Nachmittag. „30 bis 40 Kinder nutzen das Angebot des Mittagessens“, erklärt Müller.

Erzieherin Nina Matern und Sozialpädagogin Sabine Strobach kümmern sich um die Kinder der Kieselgruppe. In der Krippengruppe läuft Vieles anders. Für die Jüngsten gibt es einen speziellen Eingewöhnungsplan. „Die Arbeit ist völlig anders“, erzählt Strobach. Tischspiele dauerten hier gerade mal zwei Minuten. „Und das reicht dann auch“, sagt die Sozialpädagogin.

Ein Fokus liege auf der Elternarbeit: „Kinder lernen manchmal stündlich Neues dazu – all das muss mit den Eltern besprochen werden“, erzählt die Erzieherin. Rückzugsmöglichkeiten bietet ein Ruheraum, der bewusst auf Gitterbetten verzichtet. Matratzen, Kissen und ein gemütliches Körbchen laden zum Schlafen ein. Dort gibt es auch ein Winkefenster, wo sich die Kinder von den Eltern verabschieden können.

Wert legt das Kitateam auf Bewegung: Uwe Knierim und die Mitarbeiter des Bauhofes haben den Garten mit Baumstämmen zum Balancieren, Schaukeln, Sandkästen und einer Kletterwand gestaltet.

Ausflüge wird es auch zu den Nachbarn geben, sagt Dagmar Müller: „Den Kontakt zum Seniorenheim wollen wir in Zukunft ausbauen.“

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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