Musiker mit neuem Festival-Ort sehr zufrieden

Burgberg-Festival und Irish Night: Die Burg im Blick

Ließen das Publikum rocken: Die Band Killerpilze sorgte am Samstag für gute Stimmung.

Homberg. Irish Night mit Folk vom Feinsten und angesagte Bands am Samstag: In diesem Jahr fand das Burgberg-Festival zum 33. Mal statt - und zum ersten Mal nicht auf dem Homberger Burgberg. Dafür hatte man die Hohenburg jederzeit wunderbar im Blick.

Traditionell eröffneten irische Klänge von den Bands „Ring of Kerry“ und „The Porters“ das Festival in Homberg. Von Frauen, die „Mann“ sein Leben lang nicht vergisst, von Arbeitslosigkeit, Liverpool und Marys Hochzeit sangen „Ring of Kerry“, die vier Musiker aus dem Ruhrgebiet. Auf dem Programm standen neben traditionellen Songs auch Lieder zum Mitsingen und Balladen zum Wohlfühlen - trotz des kalten Wetters.

Um einiges lauter und energiegeladener wurde es nach Einbruch der Dunkelheit mit der zweiten Band des Abends. The Porters präsentierten dem Publikum mit einer Mischung aus Folk und Punk ihren ganz eigenen musikalischen Stil, der die Zuhörer zum Schwitzen bringen konnte.

Haben seit 1981 kein Burgbergfestival verpasst: von links Claudia Scheffler, Bettina Hucke und Angelika Glaser. Fotos: Eberlein

Rock, Pop, Grunge, Mestizo und Crossover standen am Samstag auf dem Plan des Festivals mit 3A, Lechuga, Brainsurgeonsocm, Nirgendwo und William, bevor die beiden Headliner Killerpilze und Emil Bulls dem Publikum einheizten. Am Abend waren es etwa 200 Besucher, die auf dem Festivalgelände richtig abrockten. Die Killerpilze sorgten mit Deutschrock für „grelle“ Stimmung – „Grell“ heißt das neue Album der Band. Nahezu alle Besucher drängten sich vor der Bühne beim Auftritt der Emil Bulls. Die Alternativ-Metal-Band aus München brachte die Stimmung im Publikum zum Kochen.

„Es waren zwar nicht viele Leute da, aber die sind richtig abgegangen“, sagte Nils Oesterwinter von Brainsurgeonsocm. Die Band hatte viel Spaß auf dem Festivalgelände und lobte die hervorragende Organisation durch die Veranstalter. Das bestätigten auch die anderen Musiker. Die Verlegung der Veranstaltung vom Schlossberg ins Stadion auf dem Stellberg sah keiner als nachteilig an.

„Man kann nicht damit rechnen, dass es jeder gut findet, wenn man etwas anders macht“, sagte Pressesprecherin Andrea Wetzel. „Wir wollten es aber wagen, damit es mit dem Festival weiter geht.“ Es müsse sich in den nächsten Jahren zeigen, ob der neue Ort angenommen werde.

Quelle: HNA

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