Buß- und Bettag wird wieder in zahlreichen Kirchen gefeiert

Im Mittelpunkt: Die Kirchen im Altkreis (hier Stadtkirche Wolfhagen) öffnen rund um den Buß- und Bettag ihre Pforten für Besucher. Foto: Archiv

Wolfhager Land. Die Woche zwischen dem Volkstrauertag und dem Ewigkeitssonntag ist die vorletzte Woche im Kirchenjahr und hat in den evangelischen Kirchengemeinden ein ganz besonderes Gewicht.

Zentral in dieser so genannten Gemeindefürbittenwoche feiern die Gemeinden den Buß- und Bettag. Dabei geht es bei der Feier des Tages nicht um Büßen für vergangene Sünden im Sinne von „bestraft werden“, sondern um eine Umkehr und eine Gesinnungsänderung zu Gott hin. Der Buß- und Bettag ist ein Feiertag, der seit Ende des 19. Jahrhunderts begangen wird. Seit 1934 war er gesetzlicher Feiertag. Seit 1995 ist der gesetzliche Feiertag abgeschafft worden zu Gunsten der Finanzierung der Pflegeversicherung. Gleichwohl begehen die Kirchengemeinden weiterhin diesen Tag als einen gottesdienstlichen Feiertag. Das ist auch im Kirchenkreis Wolfhagen so.

Am Mittwoch, 20. November, um 9.45 Uhr beginnt in Oberlistingen der Gottesdienst, um 11 Uhr folgt der Gottesdienst in der Kirchspielsgemeinde in Breuna. Um 18 Uhr sind Gottesdienste in Ehlen, in Viesebeck und in Altendorf. In Viesebeck wird der Gottesdienst in der alten Schule als „Lichtblick“-Gottesdienst gefeiert. Um 18.30 Uhr beginnt der Gottesdienst in Naumburg. Die zentrale Gottesdienstzeit am Buß- und Bettag ist 19 Uhr. In Wolfhagen, Altenhasungen, Bad Emstal-Sand, Elbenberg, Oelshausen, Niederelsungen, Wettesingen und Zierenberg beginnen zu diesem Zeitpunkt die Gottesdienste. Die Wettesinger Gemeinde feiert ihren Gottesdienst im Haus der Begegnung. In Bad Emstal-Sand wird der Gottesdienst als ökumenischer Gottesdienst gefeiert. 19.30 Uhr ist Gottesdienstbeginn im Bonhoeffer-Saal in Balhorn; und der Reigen der Bußtagsgottesdienste wird mit dem Gottesdienst in Istha beendet, der um 20 Uhr beginnt.

Auftakt in Stadtkirche

Die katholische und evangelische Kirchengemeinde in Wolfhagen laden traditionell zu Andachten in der Fürbittenwoche ein. Am gestrigen Montag kamen die Gemeinden in der Stadtkirche zusammen, am Freitag in der Kirche St. Maria. Franz von Assisis (am Montag) und Martin Luther King (am Freitag) bilden den thematischen Schwerpunkt in den Andachten. Am Montag war die Andacht verbunden mit einem Friedensgebet. Afhsin, Marjam und Armina Abdollahi, Asylbewerber aus dem Iran, haben die Andacht mit ihrem Gesang mitgestaltet.

Diese beiden Wochenandachten beginnen jeweils um 19 Uhr. (gü)

Quelle: HNA

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