Campingplatz am Neuenhainer See: Ein Ort zum Entspannen und Erholen

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Zupacken: Die Mitglieder der DLRG setzten den Steg am Neuenhainer See in Stand. Platzchef Hubert Schauberick im blauen Hemd schaut, ob alles glatt läuft.

Neuenhain. Wer in diesem Jahr sein Zelt auf dem Campingplatz am Neuenhainer See aufschlagen oder mit seinem Wohnwagen dort entspannt Urlaub machen will, muss sich sputen. Denn "90 Prozent der Plätze sind für die Saison ausgebucht", sagt Platzchef Hubert Schauberick.

Seiner Darstellung nach würden sogar noch mehr Besucher kommen, wenn es für Zelt und Wohnwagen Platz gäbe.

Möglich wäre es, auf dem 15 Hektar großen Gelände noch Stellplätze zu errichten. Doch dazu wäre mehr Personal zur Betreuung nötig.

Damit sich Camper und Tagesgäste gleichermaßen wohlfühlen, hat Schauberick zum Start in die Saison den Platz auf Vordermann gebracht und verschönert. Unter anderem wurden für die Kinder neue Spielgeräte gekauft, darunter eine Rutsche, ein Sandkasten und eine Kletterwand. Auch die Dauerplätze wurden neu hergerichtet. Und damit sich Badenixen und Wasserratten beim Baden wohl fühlen, wurden 75 Tonnen Sand angekarrt und am Strand verteilt.

Mitglieder der DLRG, die auch für die Sicherheit des Badebetriebs zuständig sind, haben den Steg neue gezimmert. Denn an sonnigen Tagen sind Strand und Liegewiesen mit bis zu 1500 Badegästen und Sonnenanbetern, die aus den umliegenden Gemeinden kommen, belegt.

Ein kleines Dorf ist auch der Campingplatz. Dessen Besucher kommen hauptsächlich aus einem Umkreis von 250 Kilometern. Durchreisende sind wenige darunter, sagt Schauberick, das liege wohl daran, dass See und Campingplatz etwas abseits der touristischen Hauptströme liegen und nicht sonderlich gut ausgeschildert sind.

Doch die Besucher, die sich am Neuenhainer See häuslich niederlassen, sind zufrieden. Vor allem genießen sie die Ruhe auf dem Familienplatz. Jugendgruppen, die dort ein Wochenende verbringen wollen, haben ohne Gruppenleiter keine Chance.

Eine Konsequenz aus dem Überfall auf ein Zeltlager vor drei Jahren, bei dem ein Mädchen schwer verletzt wurde. Das sei nicht alleine der Grund gewesen. Vielmehr hätten Jugendgruppen für Unruhe in der Nacht gesorgt, und daraus habe man eben Schlüsse gezogen.

Dennoch dreht Schauberick nachts seine Runden über den Platz, um nach dem Rechten zu schauen Gegen 22 Uhr herrscht meist schon Ruhe in den Wohnwagen und Zelten. Einige Fernseher flimmerten noch, ansonsten ist es still und erholsam auf dem Campingplatz am Neuenhainer See.

Quelle: HNA

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