CDU-AG weist Kritik wegen A 49 zurück

treysa. Einen Mangel an Lärm- und Anliegerschutz in Treysa weist die Arbeitsgruppe (AG) Wirtschaft und Verkehr der CDU Schwalmstadt zurück. Die AG habe sich intensiv mit den Auswirkungen der Autobahn 49 beschäftigt, heißt es in einer Stellungnahme zu einem HNA-Leserbrief (12.8.).

Die Autobahn werde gerade die örtlichen Straßen entlasten, so Marcus Theis, Armin Happel und Michael Gonther, „für den Fernverkehr macht es dann überhaupt keinen Sinn mehr, die zeitraubenden Routen durch unsere Ortschaften zu nutzen“.

Der südliche Schwalm-Eder-Kreis wäre mit den weiteren Anschlussstellen Neuental, Homberg, Neuenstein, Kirchheim und Alsfeld perfekt angebunden, lediglich der regionale Verkehr werde bleiben. Industriegebiete sollten in unmittelbarer Nähe des Autobahnanschlusses angesiedelt werden, dazu gebe es schon Gespräche.

Eine Geschwindigkeits-Messanlage existiere bereits, auf Anregung der CDU wechsele der Standort regelmäßig, zuletzt sei in Wiera, Florshain und Treysa geblitzt worden.

Der Lärmschutz in Treysa sei nicht vergessen worden, endet die Stellungnahme, im Bereich Wierastraße, Roesestraße und Wilhelm-Helwig-Straße seien den betroffenen Anliegern die Kosten für Schallschutz-Fenster und -Belüfter vom Land Hessen erstattet worden. (aqu)

Quelle: HNA

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