Gemeindeverband wählte neuen Vorsitzenden

CDU: Knierim folgt auf Schelkmann

Werner

Knüllwald. Werner Knierim ist der neue Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Knüllwald. Er wurde einstimmig in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gewählt. Damit tritt er die Nachfolge von Silke Schelkmann an, die ihr Amt niedergelegt hatte.

In den vergangenen Wochen hatten zwei Schriften der CDU Knüllwald für Wirbel gesorgt. Zuletzt hatten sich die Gemeindevertretung und mit Andreas Werner ein Gemeindevorstandsmitglied der CDU von den Inhalten distanziert und sich gegen rechte Tendenzen im Knüll-Kurier und im Osterbrief der Christdemokraten zur Wehr gesetzt (wir berichteten).

Verantwortung übernehmen

„Die Gemeinde Knüllwald steht gerade jetzt vor außerordentlichen Herausforderungen. Die kommunale Schuldenlast erfordert ein besonnenes und sachorientiertes Vorgehen. Wir sind bereit, mit allen politischen Kräften im Sinne der Bürger Knüllwalds Verantwortung zu übernehmen“, äußerte der neue Vorsitzende nach seiner Wahl. Einig waren sich alle Anwesenden, dass man in Zukunft offen und engagiert die Arbeit in der Gemeindevertretung fortführen wolle.

Der Kreisvorsitzende der CDU und Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert lobte Knierim für die Bereitschaft, die Führung der Partei in dieser schwierigen Situation zu übernehmen und sicherte dem Gemeindeverband Knüllwald die Unterstützung des Kreisverbandes zu.

Tipps für den Schutzschirm

Staatssekretär Mark Weinmeister informierte die Mitglieder über den „Kommunalen Schutzschirm“ des Landes Hessen. Er erläuterte, dass Knüllwald zwar in einer sehr kritischen finanziellen Situation sei, aber die strikten Bedingungen, um den Schutzschirm in Anspruch zu nehmen, nicht erfüllt seien.

Abschließend äußerte Knierim, der zugleich auch Vorsitzender der CDU-Fraktion der Gemeindevertretung ist: „Wir bieten allen über Parteigrenzen hinweg eine an Sachthemen orientierte Zusammenarbeit an. Die Diskussionen in Knüllwald gehören auf ein sachliches Maß zurückgeführt. Unterschiedliche politische Vorstellungen und Konzepte müssen aber auch in Zukunft offen und kontrovers diskutiert werden.“ (may)

Quelle: HNA

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