Ewa Parna überzeugte mit Leidenschaft und Lebensfreude

Chanson und Polkapop

Überzeugend: Ewa Parna singt mit einem Lächeln im Gesicht und vollem Körpereinsatz von der Liebe, dem Leben und der Leidenschaft. Fotos: Eberlein

Wernswig. Eine Mischung aus Chansons und Polkapop von Ewa Parna, das bedeutet eine Mischung aus Liebe, Leidenschaft und Lebensfreude. Die aus Polen stammende Sängerin stand mit ihrer Band Mikado Sphinx am Sonntag ganz ohne Eintrittsgeld auf der Bühne der Pfarrscheune in Wernswig und präsentierte ältere und neue Werke aus ihrem Repertoire.

Ihre Lieder und Texte sind Hymnen an das Leben, mit all seinen guten und schlechten Seiten. Ewa Parna singt sie mit einem Lächeln im Gesicht, sowohl in deutscher als auch in polnischer Sprache. Es ist kein Ton zu viel und keiner zu wenig, wenn sie musikalisch mit dem ganzen Körper von „Olga“, „Ivanka“, einem „Spiel für Zwei“ oder „Helsinki“ erzählt und Charaktere, Orte und Situationen zum Leben erweckt.

Sie lebt in Wabern

Geboren im polnischen Stettin, lebt die Sängerin seit 1999 in Deutschland, zunächst in Berlin, später in Kassel und nun in Wabern. Die Band Mikado Sphinx wurde 2005 gegründet. Dazu gehören Ewa Parnas Ehemann, der Pianist und Komponist Andreas Köthe, sowie der Schlagzeuger Tobias Schulte und Rebecca Möller mit dem Saxophon. Sie ist seit diesem Jahr festes Mitglied der Gruppe und komplettiert als erfahrene Street- und Big Band-Instrumentalistin den individuellen Stil von Mikado Sphinx.

Die vier Musiker teilten ihr „Sahnestück vom großen Tortenglück“ mit dem Publikum, das sich durch die Musik teilweise auch zum Tanzen aufgefordert fühlte. Und alle klatschten mit für den Frieden, als die Band ein traditionelles russisches Antikriegslied vortrug.

Vor und nach dem Konzert sowie in der Pause gab es Kuchen und Getränke, der Garten des Alten Pfarrhauses lud zum Flanieren ein. Es war ein Nachmittag zum Wohlfühlen im romantischen Ambiente des Aufführungsortes. Viel Applaus gab es für die publikumsnahen Musiker nach ihrem Auftritt und noch eine Zugabe für die Zuhörer.

Von Christl Eberlein

Quelle: HNA

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