Im Dorfgemeinschaftshaus Metze werden Fundstücke aus der Chattenzeit gezeigt

Den Chatten auf der Spur

Mühsame Mehlherstellung: Irmhild Georg vom Heimat- und Geschichtsverein mit einem vor einem Jahr in Besse gefundenen Mahlstein, mit dem in der Chattenzeit das Getreide zu Mehl verarbeitet wurde. Der Stein wurde zufällig bei Baggerarbeiten entdeckt. Foto: Zerhau

Metze. Die Chatten, ein germanischer Stamm und seine Geschichte, sind das Thema der Ausstellung vom Heimat- und Geschichtsverein Metze, die derzeit auf über 100 Quadratmetern im Obergeschoss des Dorfgemeinschaftshauses zu sehen ist. Irmhild Georg, Vorsitzende des 80 Mitglieder starken Heimat- und Geschichtsverein, sagte, dass dort Keramik, Schmuck, Speerspitzen, Urnen, Kleidung und Nahrungsmittel aus der Chattenzeit zu sehen sind, darunter auch Fibeln, Kleiderschließen/Sicherheitsnadeln mit Schmuckfunktion. Dazu ist eine Karte ausgestellt, auf der Fundorte markiert sind.

Unterstützt wurde die Ausstellung durch Exponate aus dem Fritzlarer Regionalmuseum und von Leihgaben des Metzer Neubürgers Vierke.

Die Ausstellung wird bis Ende des Jahres verlängert und ist am ersten Sonntag des Monats sowie nach Vereinbarung geöffnet. (zzp) • Kontakt: Familie Georg in Metze, Telefon 05603/1882.

Quelle: HNA

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