In Niedermöllrich stellte der Rassegeflügelzuchtverein Wabern seine Tiere aus

Die Chefs im Federkleid

Stolze Züchter: Inge und Konrad Eubel mit ihren schwarz-weiß gescheckten Orloff-Hühnern. Foto: Zerhau

Niedermöllrich. Die bunte und große Vielfalt ihrer Zuchtergebnisse präsentierten am Wochenende die Züchter vom Rassegeflügelzuchtverein Wabern bei ihrer Ausstellung. In der Alten Schule in Niedermöllrich hatten sie anlässlich ihres 85. Geburtstages eine besonders schöne Schau auf die Beine gestellt. 239 Enten, Zwergenten, Hühner, Zwerghühner und Tauben waren zu sehen, ergänzt durch eine Voliere mit Goldfasanen.

Wie die 2. Vorsitzende Sandra Schlechter sagte, wurden die Tiere am Freitag in die Käfige eingesetzt und am Samstagvormittag von fünf Richtern unter die Lupe genommen und bewertet. Die Spitzenbewertung vorzüglich sprachen sie insgesamt nur drei Tieren zu. Das war ein Zwerghuhn der Rasse Zwerg-Asil von Sandra Schlechter aus Fritzlar-Geismar, eine Taube der Rasse Deutsche Modeneser Schietti rot von Heiny Keim aus Wabern sowie eine Pfautaube weiß von Friedrich Flecke aus Neuental-Gilsa.

Mit zu den Stammausstellern gehören seit vielen Jahren Inge und Konrad Eubel aus Werkel. Sie waren diesmal unter anderem mit ihren Orloff-Hühnern, schwarz-weiß gescheckt, vertreten. Während die Hennen dieser Rasse bis zu vier Kilogramm schwer werden können, haben die Hähne noch ein Kilogramm mehr drauf. Ursprünglich stammt diese Rasse aus Russland und wurde um 1910 in Deutschland verbreitet. Das Besondere bei den Orloffs ist der Kopfschmuck. Statt dem gewohnten Kamm, bei Hähnen größer als bei den Hennen, hat diese Rasse einen Schwamm als Kopfschmuck, dazu einen Federbart statt eines Kehllappens. Die Rasse zählt zur großen Gruppe der Barthühner. Im Kreisverband An der Schwalm sind die Eubels die einzigen Züchter dieser Rasse. (zzp)

Quelle: HNA

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