Die Sänger von Pro Musica gaben unter Leitung von Reiner Eder ein Konzert in der Hospitalskapelle

Chorgruppe verabschiedet den Winter

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Sangen im Duett: Silke Platte und Heide Steinmann- Dörr vor dem Chor Pro Musica in der Hospitalskapelle.

Treysa. „Es ist nicht erforderlich Musik zu verstehen, man muss sie nur genießen.“ Dieses Zitat von Leopold Stokowski stand über dem Konzert der Chorgruppe Pro Musica. Sie sang unter Leitung von Reiner Eder am Sonntag in der Hospitalskapelle in Treysa.

Die Sitzreihen des sakralen Gebäudes waren voll. Etwa 60 Zuschauer waren zu dem Konzert gekommen.

Es begann mit einem Duett von Reiner Eder und Eva Kirchner am Flügel mit Schuberts „Phantasie im F- Moll“. Das Stück wurde von Franz Peter Schubert kurz vor seinem Tod vollendet.

Danach begann der Chor mit dem italienischen Stück aus dem Tessin „L’inverno é passato“ (Der Winter ist vergangen), um die kalte Jahreszeit zu verabschieden. „Cucú, Cucú“ rief der Chor aus, um den Kuckuck zu imitieren, der für die zwitschernden Vögel des Frühlings steht.

Im Weiteren bot der Chor Stücke von Felix Mendelssohn Bartholdy und des böhmischen Komponisten Antonin Dvorák dar. Silke Platte und Heide Steinmann-Dörr traten dreimal zum Duett an.

Zweiter Teil mit Pep

Im zweiten Teil des Konzerts spielte der Chor unter anderem Stücke von Pjotr Tschaikowski. Thomas Klein bot die Teile „März-Lied der Lerche“ und „April-Schneeglöckchen“ aus Tschaikowskis „Die Jahreszeiten“ als Solist auf dem Klavier dar. Das begeisterte Publikum spendete langanhaltenden Beifall.

Zum Abschluss des Konzertes wurde es deutlich beschwingter. Die Sänger von Pro Musica stimmten das Lied „Bohemian Rhapsody“ von Queen an. Das Publikum begann rhythmisch mit zu klatschen.

Beim letzten Lied des Abends hatten sich die Sänger von Pro Musica etwas besonderes einfallen lassen. Sie spielten „The Mighty Quinn“ von Bob Dylan. Zu den Liedzeilen „Oh, come all without, come all within“ (Kommt mit nach draußen, kommt mit nach drinnen) begannen sie alle den Altarraum zu verlassen und aus der Hospitalskapelle herauszugehen.

Danach betraten sie wieder den Raum. Die Zuschauer bedankten sich mit großem Applaus für den musikalischen Hochgenuss. (bf)

Von Timo Lange

Quelle: HNA

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