Christophorusschule eröffnet neue Gebäude für Chemie und Physik

Farbkleckse auf dem Schulgelände: Das Physikgebäude ist blau, das Chemiegebäude gelb.

Oberurff. Zu einer guten Pädagogik gehört für Schulleiter Günter Koch eine zeitgemäße Ausstattung. Und die hat die Christophorusschule in Oberurff jetzt in den Naturwissenschaften.

Am Montag wurden die neuen Fachgebäude für Chemie und Physik mit einer Feierstunde eröffnet.

2,1 Millionen Euro hat die Schule für die Bauten in die Hand genommen. „Dadurch, dass wir den gleichen Zuschnitt wie beim Biologie-Gebäude gewählt haben, konnten wir Geld sparen“, erklärte der Schulleiter. Es gibt jeweils zwei Vorbereitungsräume für Lehrer. Zwei Übungsräume und ein Unterrichtsraum bieten Platz für Experimente. Denn die seien in beiden Fächern wichtig. „Experimente sorgen für Motivation und sollen das Interesse für die Naturwissenschaften wecken“, sagt Jürgen Haas, Fachbereichsleiter Naturwissenschaften.

Auch die Sicherheit stimme. So gibt es große Abzüge, die Versuche mit giftigen Chemikalien ermöglichen. „Es sind sehr gute Bedingungen“, betonte Haas. Er ist sich sicher: „Die Gebäude stehen uns gut zu Gesicht.“

Nicht zuletzt wegen der Farben. Das Physikgebäude leuchtet in Blau, das Chemiegebäude in Gelb. „Ich habe etliche Schulen im CJD gesehen und für mich ist Oberurff die Schönste der 50 Schulen“, sagt Günter Koch und lacht.

Mit den beiden Gebäuden zieht auch eine neue Energieversorgung an der Christophorusschule ein. Nachdem das Biogebäude mit Erdwärme versorgt wird, werden die Chemie und die Physik über eine Pelletheizung geheizt. Der Schulleiter hat auch schon Ideen, wie es an seiner Schule weitergehen soll. Das ehemalige Gebäude für die Naturwissenschaften soll entkernt und neu ausgebaut werden. Anschließend soll dort ein Lehrerzimmer eingerichtet werden.

Und ein weiteres neues Gebäude schwebt Koch vor. Er träumt davon, eines Tages auf einer neuen, lichtdurchfluteten Tribüne zu sitzen. Die derzeitige Halle sei marode „Die Ziele sind gesteckt“, sagt Koch. „Ich hoffe, dass uns viele bei der Umsetzung dieser Visionen unterstützen.“

Quelle: HNA

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