Überblick

Corona-Ausgangssperren in Hessen: Aktuell betroffene Regionen

Viele Kreise in Hessen heben die nächtlichen Ausgangssperren von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens auf. Der Grund sind die Inzidenzwerte, die seit mehreren Tagen unter dem Wert 200 sind.
+
Viele Kreise in Hessen heben die nächtlichen Ausgangssperren von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens auf. Der Grund sind die Inzidenzwerte, die seit mehreren Tagen unter dem Wert 200 sind. (Symbolbild)

Weiterhin gelten Corona-Ausgangssperren in einigen Regionen in Hessen. Eine Stadt hat diese jetzt aber aufgehoben. Eine aktuelle Übersicht über die betroffenen Kreise.

  • Zusätzlich zum bundesweiten Lockdown sind in Hessen nächtliche Ausgangssperren in Kraft.
  • Betroffen sind Kreise mit einer Inzidenz von mehr als 200.
  • Ein Kreis hat seine Ausgangssperre bis in den Februar hinein verlängert.

Update vom Mittwoch, 13.01.2021, 14.09 Uhr: Der Main-Kinzig-Kreis hebt die Ausgangssperre für das Stadtgebiet von Hanau kurzfristig schon ab Donnerstagmorgen (14.01.2021) auf. Der Grund: Fünf Tage in Folge lag die 7-Tage-Inzidenz bei einem Wert unter 200. Das wertet der Verwaltungsstab des Kreises um Landrat Thorsten Stolz als konstanten Trend. Für den restlichen Teil des Main-Kinzig-Kreises war die Ausgangssperre bereits in der vergangenen Woche aufgehoben und nur für Hanau aufgrund des noch stark diffusen Infektionsgeschehens verlängert worden.

Corona in Hessen: Hier gelten Ausgangssperren

Update vom Dienstag, 12.01.2021, 12.39 Uhr: Noch immer ist in Hessen eine Corona-Allgemeinverfügung des Landes in Kraft, welche Ausgangssperren für Kreise mit einer Inzidenz von mehr als 200 von 21 bis 5 Uhr vorsieht. Das trifft am Dienstag (12.01.2021) für fünf Kreise in Hessen zu. Die betroffenen Kreise müssen daher ihre Ausgangssperren entsprechend verlängern.

RegionAusgangssperre vorläufig gültig bis
Kreis Fulda18. Januar
Kreis Hersfeld-Rotenburg31. Januar
Vogelsbergkreis31. Januar
Kreis Gießen31. Januar
Kreis Limburg-Weilburg11. Februar

Zusätzlich zu den Ausgangssperren gilt für Regionen mit einer Corona-Inzidenz von mehr als 200 auch ein eingeschränkter Bewegungsradius. Wer in einem solchen Kreis wohnt, darf sich nicht weiter als 15 Kilometer von seinem Wohnort entfernen. Sollten die Inzidenzen bis zu den gegebenen Zeitpunkten nicht gesunken sein, ist eine Verlängerung der Ausgangssperren möglich. Auch sind Kreise, deren Inzidenz über den Wert von 200 steigt, verpflichtet neue Allgemeinverfügungen inklusive Ausgangssperren zu erlassen.

Kreis Limburg-Weilburg verlängert Ausgangssperren

Update vom Montag, 11.01.2021, 13.01 Uhr: Der Landkreis Limburg-Weilburg verlängert die nächtliche Ausgangssperre bis vorerst zum 11. Februar 2021. Der Kreis weist weiterhin sehr hohe Inzidenzwerte von deutlich über 200 auf, sodass ein Handeln notwendig wurde.

Die Ausgangssperre besagt, dass außer in Ausnahmefällen niemand zwischen 21 und 5 Uhr die Wohnung verlassen darf. Ursprünglich war die Ausgangssperre bis zum Januar befristet.

Ausgangssperre: Main-Kinzig-Kreis hebt Beschränkung auf – außer in Hanau

Update vom Donnerstag, 07.01.2021, 11.15 Uhr: Der Main-Kinzig-Kreis hebt von Donnerstag an die nächtliche Ausgangsbeschränkung auf - ausgenommen bleibt aber die Stadt Hanau. Dies sei kein Zeichen der Entspannung, teilte die Kreisspitze mit. „Wir folgen damit dem Eskalationskonzept der Landesregierung.“ Die Situation sei aber weiter angespannt. Die Stadt Hanau mit ihren rund 100.000 Einwohnern habe derzeit einen Sieben-Tages-Inzidenzwert von 214 Neuinfektionen. Im übrigen Kreisgebiet liege der Wert aber bei 148.

Das Konzept das Landes Hessen sieht vor, dass ab einer Inzidenz von 200 - das ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - nächtliche Ausgangsbeschränkungen eingeführt werden müssen.

Corona-Ausgangssperre im Kreis Waldeck-Frankenberg wird aufgehoben

Update vom Mittwoch, 06.01.2021, 8.25 Uhr: Die Welle der Corona-Lockerungen in Hessen geht weiter. Im Kreis Waldeck-Frankenberg diskutierten die Bürgermeister der Städte und Gemeinden am Dienstag (05.01.2021) über eine mögliche Verlängerung der geltenden Allgemeinverfügung. Wie die Kreisverwaltung am Dienstagnachmittag mitteilt, ist die Entscheidung gefallen, auch in Waldeck-Frankenberg die nächtliche Ausgangssperre aufzuheben.* Die 7-Tage-Inzidenz liegt hier nach Angaben des RKI am Mittwoch bei 143,9. Der Kreis hatte in den vergangenen Tagen allerdings Probleme bei der Übermittlung der aktuellen Fallzahlen.

Obwohl das Infektionsgeschehen im Landkreis weiterhin hoch ist, hat sich die 7-Tage-Inzidenz in den vergangenen Tagen auf einem konstanten Level von knapp unter 200 vorerst stabilisiert. Am 1. Januar lag der Inzidenz-Wert in Waldeck-Frankenberg noch bei 206,6. Eigentlich wird eine Ausgangssperre nach Vorgabe des Landes Hessen erst nach fünf aufeinanderfolgenden Tagen mit einer Inzidenz unter 200 aufgehoben. Der Landkreis erklärt dazu auf Anfrage der Waldeckischen Landeszeitung: Grundrechtsbeschränkungen wie die Ausgangssperre seien einschneidende Maßnahmen in die Freiheit der Menschen im Landkreis. Sie müssten daher genau abgewogen werden und nicht länger andauern als zwingend notwendig.

Corona in Hessen: Stadt und Kreis Offenbach heben Ausgangssperre auf

Einfacher fiel die Entscheidung in Südhessen. Auch die Stadt und der Kreis Offenbach heben ab Mittwoch (06.01.2021) die nächtlichen Ausgangssperren auf. Der Grund für die Lockerung der Corona-Maßnahmen ist der Inzidenzwert, der hier bereits seit zehn Tagen unter dem kritischen Wert von 200 liegt.

Obwohl die Zahl der Neuinfektionen in Offenbach und der Region sinkt, sei die Corona-Lage in den Kliniken in Offenbach weiterhin sehr angespannt, betont Gesundheitsdezernentin Sabine Groß. Aktuell gebe es keine Intensivbetten und Patienten mussten bereits bis nach Fulda und Würzburg gebracht werden. Es sei also weiterhin sehr wichtig, Kontakte einzuschränken.

Corona-Ausgangssperre in Hessen: Die Übersicht

In den folgenden Kreisen in Hessen gelten derzeit noch nächtliche Ausgangssperren:

RegionAusgangssperre
Main-Kinzig-Kreis11. Dezember bis 10. Januar
Kreis Gießen13. Dezember bis 12. Januar
Kreis Fulda12. Dezember bis 10. Januar
Kreis Limburg-Weilburg12. Dezember bis 11. Februar
Vogelsbergkreisseit 17. Dezember

Corona in Nordhessen: Zwei weitere Kreise heben Ausgangssperre auf

Update vom Dienstag, 05.01.2021, 12.20 Uhr: In Hessen haben weitere Kreise die nächtlichen Ausgangssperren aufgehoben. Jetzt wurden auch im Norden des Landes die Corona-Regeln wegen sinkender Inzidenzen gelockert. So hat der Kreis Hersfeld-Rotenburg die entsprechende Allgemeinverfügung noch am Montag (04.01.2021) mit sofortiger Wirkung außer Kraft gesetzt. Das teilte die Kreisverwaltung Hersfeld-Rothenburg* mit. Die Verwaltung wies darauf hin, dass die Lage in den Kliniken weiter angespannt ist und bittet weiterhin um Vorsicht in der Corona-Pandemie. Die Inzidenz im Kreis Hersfeld-Rothenburg liegt am Dienstag (05.01.2021) laut RKI bei 150,8 (Stand 0 Uhr).

Auch der Schwalm-Eder-Kreis hebt die Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr zum 5. Januar auf. Die 7-Tage-Inzidenz war im Schwalm-Eder-Kreis über die Feiertage und zwischen den Jahren bis zum Beginn des neuen Jahres deutlich gesunken. Nachdem die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner nach Angaben des Kreises am 23. Dezember 2020 noch bei einem Wert von 235 gelegen hatte, erreichte diese erstmals am 26. Dezember 2020 mit 166,1 einen Wert von unter 200. Am Dienstag liegt die Inzidenz laut RKI noch bei 109,6.

Ausgangssperren in Hessen wegen Corona: Der Überblick

Damit gelten am Montag noch in neun Städten und Kreisen in Hessen Ausgangssperren. In der Nacht von Mittwoch (06.01.2021) auf Donnerstag (07.01.2021) entfällt zusätzlich die Ausgangssperre im Odenwaldkreis. Der Kreis Waldeck-Frankenberg* wird erst im Laufe des Dienstags entscheiden, ob die dortige Ausgangssperre noch einmal verlängert oder aufgehoben wird. Man wolle zunächst die gemeinsame Telefonkonferenz mit den Bürgermeistern der 22 Städte und Gemeinden im Kreis abwarten, berichtet hna.de. Die Inzidenz im Kreis Waldeck-Frankenberg liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts am Dienstag bei 173,9.

Das „Enddatum“ der jeweiligen Allgemeinverfügung gibt nur die Befristung der Verordnung an, ist aber nicht gleichbedeutend mit dem Ende der Ausgangssperren. Diese werden erst dann aufgehoben, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 200 liegt.

Corona in Hessen: Kreis Darmstadt-Dieburg hebt Ausgangssperre auf

+++ 17.55 Uhr: Auch der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat die Ausgangssperren mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Das ist Inhalt einer Allgemeinverfügung des Kreises. Damit können Menschen dort ab Montag (04.01.2021) auch nach 21 Uhr wieder auf die Straße. Die Entscheidung wird dadurch begründet, dass die 7-Tage-Inzidenz seit mehreren Tagen konstant unter dem kritischen Wert von 200 liegt, der die letzte Stufe des Eskalationskonzepts der Landesregierung in Hessen markiert. Trotz dieser Lockerung der Corona-Maßnahmen sollen Kontakte weiterhin reduziert werden.

Viele Kreise in Hessen heben die nächtlichen Ausgangssperren von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens auf. Der Grund sind die Inzidenzwerte, die seit mehreren Tagen unter dem Wert 200 sind. (Symbolbild)

Bergstraße, Odenwald, Wetterau: Erste Kreise in Hessen heben Ausgangssperre auf

Update vom Montag, 04.01.2021, 13.55 Uhr: Die ersten Kreise in Hessen lockern im Januar 2021 die geltenden Corona-Regeln. Im Kreis Bergstraße dürfen die Menschen ab dem 4. Januar auch nach 21 Uhr wieder auf die Straße. Landrat Christian Engelhardt verkündete in einer Allgemeinverfügung, dass die nächtliche Ausgangssperre mit sofortiger Wirkung aufgehoben wird. Der Kreis begründet die Entscheidung damit, dass die 7-Tage-Inzidenz seit Tagen stabil unter dem Wert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am 4. Januar verzeichnet der Kreis nach Angaben des Robert Koch-Instituts 124,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Dennoch appelliert Engelhardt an die Menschen im Kreis Bergstraße, ihre Kontakte weiterhin bestmöglich zu reduzieren.

Auch der Odenwaldkreis verkündete am Montag (04.01.2021), dass die dort geltende Ausgangssperre nur noch bis Mittwoch (06.01.2021) in Kraft sein wird: Die Allgemeinverfügung „läuft am 6. Januar, 24 Uhr, aus und wird nicht verlängert“. Sollte die Inzidenz allerdings wieder über 200 steigen und sich auf diesem hohen Niveau stabilisieren, werde man sich wieder an die Vorgaben des Landes Hessen halten und wieder entsprechende Beschränkungen erlassen. Am Montag liegt der Inzidenzwert hier bei 144,8.

Ähnlich geht auch der Wetteraukreis mit den geltenden Corona-Regeln um: Der Kreis hebt die Ausgangssperre und das Alkoholverbot im öffentlichen Raum ab Dienstag, 5. Januar auf. Die Corona-Zahlen gehen hier seid dem 26. Dezember stetig zurück. Am Montag liegt die 7-Tage-Inzidenz im Wetteraukreis noch bei 109,6. Landrat Jan Weckler betont allerdings auch: „Wir heben die Ausgangssperre sowie das öffentliche Alkoholverbot auf. Klar ist aber auch, dass das nicht zwingend eine Entscheidung auf Dauer ist.“ Auch hier wolle man die Entwicklung der Fallzahlen weiter beobachten und gegebenenfalls neue Beschränkungen erlassen.

Ausgangssperre in Hessen: Kreis Fulda verlängert Corona-Beschränkungen

Update vom Montag, 28.12.2020, 16.06 Uhr: Der nächste Kreis in Hessen verhängt eine strikte Corona-Ausgangssperre über Silvester 2020 und Neujahr 2021. Wie die „Fuldaer Zeitung“ berichtet, hat der Kreis Fulda die Ausgangssperre bis zum 10. Januar verlängert. Ursprünglich hatten die Behörden die Maßnahme bis zum 29. Dezember angesetzt.

Zudem gelte im gesamten Kreis Fulda ein Feuerwerksverbot im öffentlichen Raum. „Vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des Gesundheitssystems wird die dringende Empfehlung ausgesprochen, auch im privaten Raum das Zünden von Feuerwerkskörpern zu unterlassen“, hieß es in der Allgemeinverfügung.

Schluss um 21 Uhr: Wo gelten in Hessen über Silvester Ausgangssperren

Update vom Donnerstag, 24.12.2020, 10.39 Uhr: Noch immer gelten in weiten Teilen Hessens Ausgangssperren. Mehrere Kreise mussten aufgrund der weiterhin hohen Corona-Inzidenz geltende Ausgangssperren verlängern. Der Rheingau-Taunus-Kreis hat seine Allgemeinverfügung am 23. Dezember aufgehoben. Verlängert wurden die Verfügungen hingegen im Odenwaldkreis, in der Stadt Offenbau, im Wetteraukreis, dem Kreis Limburg-Weilburg und dem Kreis Hersfeld-Rothenburg. In diesen Regionen gelten die Corona-Ausgangssperren auch an Silvester unverändert.

Am 24. Dezember gelten die Corona-Ausgangssperren aufgrund einer Ausnahmeregelung erst ab 0 Uhr. An den beiden Folgetagen ab 22 Uhr. An allen anderen Tagen beginnen die Ausgangssperren um 21 Uhr und enden jeweils um 5 Uhr des folgenden Tages.

Hessen: Kreis Limburg-Weilburg verlängert Ausgangssperre

Update vom Dienstag, 22.12.2020, 9.18 Uhr: Der Kreis Limburg-Weilburg hat die ursprünglich bis zum 22. Dezember gültige Ausgangssperre aufgrund der anhalten hohen Inzidenz verlängert. Im Kreis liegt die Inzidenz am Dienstag (22.12.2020) bei 311,8 und damit weit oberhalb der Grenze von 200, ab welcher gemäß einer Verordnung des Landes Hessen Ausgangssperren verhängt werden. Für die Feiertage am 24. bis 26. Dezember gibt es allerdings eine Ausnahmeregelung zu den verlängerten Ausgangssperren im Kreis Limburg-Weilburg.

Ausgangssperre in Hessen: Der Rheingau-Taunus-Kreis lockert die Corona-Regeln

Update vom Montag, 21.12.2020, 15.15 Uhr: Nach Groß-Gerau kann nun bereits der zweite Kreis in Hessen die Corona-Ausgangssperren wieder aufheben. Auch der Rheingau-Taunus-Kreis lockert die verschärften Corona-Regeln, da die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner fünf Tage in Folge unter dem kritischen Wert von 200 geblieben ist. „Der Corona-Krisenstab hat sich deshalb darauf verständigt, die Allgemeinverfügung zur Ausgangssperre - laut den Vorgaben im Eskalationskonzept des Landes Hessen - aufzuheben, und zwar mit Wirkung ab Mittwoch, 23. Dezember 2020, 0.00 Uhr“, teilte der Kreis am Montag (21.12.2020) in Bad Schwalbach mit.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts liegt die Inzidenz hier am Montag (Stand 14 Uhr) bei 172. Der Krisenstab des Rheingau-Taunus-Kreises appellierte an die Menschen, trotz der Aufhebung der Ausgangsbeschränkung diese Regelung auch weiterhin im Blick zu behalten und sich daran zu orientieren. Ein Überblick über die betroffenen Städte und Kreise in Hessen:

Corona-Lockdown in Hessen: Ausgangssperre im Kreis Darmstadt-Dieburg

+++ 16.05 Uhr: Ein weiterer Kreis hat Ausgangssperren beschlossen. Wie der Kreis Darmstadt-Dieburg in einer Pressemitteilung verkündet, wird ab Montag (21.12.2020) eine Ausgangssperre gelten. Vorerst gelte diese dann bis zum 8. Januar. Dies liege daran, dass der Kreis den dritten Tag in Folge eine Corona-Inzidenz von über 200 verzeichnen musste. „Die Lage ist bedrohlich und die Ausgangssperre ist der notwendige nächste Schritt“, so Landrat Klaus Peter. Auch an Weihnachten und Silvester gilt eine Ausgangssperre im Kreis Darmstadt-Dieburg. Das müssen die Bürger beachten:

  • Ausgangssperre am 24. Dezember, Heiligabend: ab 0 (25. Dezember) bis 5 Uhr
  • Ausgangssperre am 25. und 26. Dezember (1. und 2. Weihnachtstag): 22 bis 5 Uhr
  • Ausgangssperre am 31. Dezember (Silvester): 21 bis 5 Uhr

Corona-Regeln Hessens Hotspots: Kreis Groß-Gerau hebt Ausgangssperre auf

Während ein Kreis eine neue Ausgangssperre beschließt, hebt ein anderer seine wieder auf. Wie der Kreis Groß-Gerau via Facebook mitteilt, hebt der Kreis die nächtliche Ausgangssperre auf. Grund dafür sei, dass die 7-Tage-Inzidenz den fünften Tag in Folge unter der Marke von 200 liegt. Laut dem Kreis hat Groß-Gerau derzeit eine Corona-Inzidenz von 186,1. „Bereits am Sonntagabend gilt die nächtliche Ausgangssperre im Kreis nicht mehr“, so Landrat Thomas Will am Sonntagmittag, heißt es im Facebook-Post. Die Ausgangssperre im Kreis war am 18. Dezember nochmals verlängert worden.

Lockdown in Hessen: Kreis Darmstadt-Dieburg verkündet Corona-Ausgangssperre

Nachdem der Kreis Groß-Gerau seine nächtliche Ausgangssperre aufgehoben hat und der Kreis Darmstadt-Dieburg eine Ausgangssperre verkündet hat, sind aktuell in 17 Städten und Kreisen in Hessen vergleichbare Maßnahmen in Kraft oder in Planung.

Ausgangssperren in Hessen: Kreis Bergstraße verschärft die Corona-Regeln

Update von Sonntag, 20.12.2020, 13.53 Uhr: Im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Hessen werden auch weiterhin vielerorts die Maßnahmen verschärft. So auch jetzt im Kreis Bergstraße. Wie der Kreis über seine Webseite mitteilte, werden dort ab Montag (21.12.2020) strengere Maßnahmen wie beispielsweise eine Ausgangssperre gelten. Laut der Allgemeinverfügung wird diese bis zum 18. Januar gelten.

Corona-Lockdown in Hessen: Wo nächtliche Ausgangssperren gelten

Update vom Samstag, 19.12.2020, 11.32 Uhr: Aufgrund der hohen 7-Tage-Inzidenzen gelten derzeit in zahlreichen Regionen in Hessen Ausgangssperren. Nur in Ausnahmefällen dürfen die Bewohner von sogenannten Corona-Hotspots (Wert über 200) zwischen 21 und 5 Uhr ihre Wohnungen verlassen. Regionen wie der Kreis Gießen und der Kreis Groß-Gerau verlängerten die Ausgangssperren mit neuen Allgemeinverfügungen bereits.

Auch im Odenwaldkreis verlängert sich am 20.12.2020 die aktuelle Allgemeinverfügung und damit auch die Regelungen zu Ausgangssperren bis zum 6. Januar.

Verlängerung der Ausgangssperre in Gießen und Groß-Gerau

Update vom Freitag, 18.12.2020, 14.29 Uhr: Mit einer neuen Allgemeinverfügung hat der Landkreis Gießen eine Verlängerung der nächtlichen Ausgangssperre beschlossen, die nun bis zum 12. Januar 2021 gelten soll. Ebenfalls hat der Kreis Groß-Gerau eine Verlängerung bis zum 10. Januar verhängt.

Und auch im Kreis Darmstadt-Dieburg könnte ab nächstem Montag (21.12.2020) eine Ausgangssperre drohen. Dort beträgt die 7-Tage-Inzidenz aktuell 192,7 und nähert sich damit der entscheidenden 200er-Marke. Ist dies an drei Tagen in Folge der Fall, wird der Kreis ebenfalls zu dieser Maßnahme greifen.

Aktuell überschreiten acht Städte und Kreise in Hessen bei der 7-Tage-Inzidenz den kritischen Wert von 200:

  • Odenwaldkreis (315,4)
  • Vogelsbergkreis (296,3)
  • Main-Kinzig-Kreis (283,2)
  • Wetteraukreis (212,8)
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg (227,0)
  • Kreis Fulda (218,2)
  • Stadt Offenbach (208,0)
  • Stadt Schwalbach (274)
Volker Bouffier, Ministerpräsident von Hessen, hat die Corona-Regeln für Weihnachten konkretisiert. (Symbolfoto)

Corona-Lockerungen in Hessen: Das gilt an Weihnachten - Ausgangssperren und Regeln

Update vom Donnerstag, 17.12.2020, 08.20 Uhr: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hat die Corona-Regeln für die Weihnachtsfeiertage konkretisiert. Nach Angabe des Ministerpräsidenten blieben die Ausgangssperren in Hessen auch über Weihnachten bestehen, würden aber gelockert.

In Hessens Corona-Hotspots, wo die Inzidenz den kritischen Wert von 200 überschreitet, gelten seit der vergangenen Woche verschärfte Regeln, die unter anderem Ausgangssperren zwischen 21 und 5 Uhr vorsehen. An Heiligabend (24.12.2020) gelten diese Ausgangssperren laut Bouffier dann erst ab 24 Uhr. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag ab 22 Uhr. Über Silvester wird es keine Lockerungen geben.

Außerdem treten im Kreis Groß-Gerau (195,5), im Rheingau-Taunus-Kreis (187) und der Stadt Hattersheim (Inzidenz MTK: 156,4, nach Angaben der Stadt liegt die Inzidenz in Hattersheim über 200) Ausgangssperren in Kraft. Bislang sind die Ausgangssperren in den Kreisen befristet und enden außer im Vogelsbergkreis, dem Schwalm-Eder-Kreis und der Stadt Hattersheim vor Weihnachten. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass die verschärften Maßnahmen in einigen Kreisen verlängert werden.

Corona-Ausgangssperren in Hessen - Nun ist ein weiterer Kreis betroffen

Update vom Mittwoch, 16.12.2020, 10.20 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt in Hessen in den meisten Regionen auf einem beunruhigend hohen Niveau. Daher gelten ab Mittwoch (16.12.2020) auch im Rheingau-Taunus-Kreis und im Kreis Hersfeld-Rotenburg Ausgangssperren. Am Donnerstag (17.12.2020) kommen der Vogelsbergkreis und der Schwalm-Eder-Kreis hinzu, die ebenfalls beide bedenklich hohe Werte bei der 7-Tage-Inzidenz aufweisen.

Insgesamt gilt damit in 14 Kreisen und Städten in Hessen eine Ausgangssperre. Hinzu kommt noch die Stadt Hattersheim im Main-Taunus-Kreis, die ebenfalls eine Inzidenz von über 200 aufweist.

Corona in Hessen: Immer mehr Regionen mit Ausgangssperren

Update vom Dienstag, 15.12.2020, 09.23 Uhr: Die Zahl der Kreise und Städte, die in Hessen von coronabedingten nächtlichen Ausgangssperren betroffen sind, nimmt weiter zu. In acht Regionen gelten die Sperren inzwischen, sechs weitere kommen am Dienstag (15.12.2020) oder den folgenden Tagen hinzu.

In nicht jeder Region liegt dabei die 7-Tage-Inzidenz über dem kritischen Wert von 200, jedoch können Ausgangssperren auch verhängt werden, um die Zahl der Corona-Neuinfektionen dauerhaft unter das kritische Niveau zu senken. Auch müssen die Ausgangssperren nicht auf Kreis-, sondern können auch auf Gemeindeebene beschlossen werden, so geschehen in der Stadt Hattersheim im Main-Taunus-Kreis. Gültig sollen diese nächtlichen Ausgangssperren jeweils von 21 bis 5 Uhr sein.

Derzeit ist noch nicht klar, ob die Ausgangssperren möglicherweise verlängert oder verkürzt werden. Die Daten und Zahlen beziehen sich jeweils auf die tagesaktuelle Planung am Dienstag (15.12.2020). Die Ausgangssperren gelten nach Angaben des Landes Hessen zusätzlich zu den bundesweit beschlossenen Ausgangsbeschränkungen, dem sogenannten Lockdown.

Immer mehr Regionen mit Corona-Ausgangssperren in Hessen

Update vom Montag, 14.12.2020, 12.01 Uhr: In immer mehr Kreisen in Hessen drohen aufgrund der hohen Zahlen der Corona-Neuinfektionen Ausgangssperren. Wie die Landesregierung auf Anfrage mitteilt, sollen die Ausgangssperren auch während des auf Bundesebene beschlossenen Lockdowns gelten.

Die höchste Inzidenz weist derzeit der Wetteraukreis auf. Dort liegt der Wert bei 275,0, sodass nach einem Beschluss des Kreises schon am Dienstag (15.12.2020) Ausgangssperren in Kraft treten sollen. Daneben weisen derzeit folgende Kreise laut Robert Koch-Institut (RKI) eine Inzidenz von mehr als 200 auf.

RegionInzidenz (14.12.2020)
Wetteraukreis275,0
Stadt Offenbach254,1
Odenwaldkreis252,3
Main-Kinzig-Kreis247,1
Kreis Limburg-Weilburg239,7
Kreis Offenbach233,3
Kreis Fulda228,1
Kreis Herstfeld-Rotenburg217,0
Rheingau-Taunus-Kreis207,3

Sämtliche Kreise, in denen die Corona-Inzidenz bei einem Wert von mehr als 200 liegt, sind nach einem Beschluss des Landes Hessen verpflichtet, Allgemeinverfügungen zu erlassen. Darin müssen unter anderem Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr und ein ganztägiges Verbot zum Verzehr von Alkohol in der Öffentlichkeit enthalten sein.

Corona in Hessen: Ausgangssperren auch im Rheingau-Taunus-Kreis

Update vom Samstag, 12.12.2020, 13.40 Uhr: Angesichts hoher Infektionszahlen hat nun auch der Rheingau-Taunus-Kreis eine nächtliche Ausgangssperre und ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit beschlossen. Ab dem kommenden Mittwoch (16.12.2020) darf die eigene Wohnung zwischen 21 Uhr und 5 Uhr nur noch „aus gewichtigen Gründen“ verlassen werden, wie die Verwaltung des Rheingau-Taunus-Kreises am Samstag (12.12.2020) mitteilte. Die Verfügung bleibe vorerst bis zum 30. Dezember in Kraft. Obwohl die Verfügung erst ab Mittwoch in Kraft ist, bittet die Kreisverwaltung darum, sich ab sofort an die Bestimmungen zu halten.

Nach Angaben des Rheingau-Taunus-Kreises lag die 7-Tage-Inzidenz hier am Samstag bei 209,4. „Unser Blick ist selbstverständlich auch auf den Sonntag gerichtet“, erklärte Landrat Frank Kilian. Dann ist wieder eine Beratungen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel geplant. „Wir sind gespannt, welche Vereinbarungen Bund und Länder treffen werden.“ Der Kreis habe aber jetzt eigene Vorkehrungen getroffen, um handlungsfähig zu sein.

Corona-Ausgangssperren in Hessen: Gießen und Fulda jetzt auch betroffen

+++ 17.16 Uhr: In zwei weiteren Kreisen in Hessen kommt die Corona-Ausgangssperre. Nachdem es sich am Donnerstag (10.12.2020) bereits abgezeichnet hatte, ist es nun auch im Kreis Gießen amtlich. Ab dem kommenden Sonntag (13.12.2020), 0 Uhr, gilt auch in Gießen eine Ausgangssperre* in der Nacht. Die Voraussetzung ist am heutigen Freitag mit einer 7-Tage-Inzidenz von 233,1 erreicht worden.

Die Ausgangssperre im Kreis Gießen gilt dann, wie vom Land Hessen festgelegt, zwischen 21 Uhr und 5 Uhr für den gesamten Landkreis. Die Kontrolle der Ausgangssperre obliegt den kommunalen Ordnungsbehörden und der Polizei. Außerdem hat der Kreis Fulda ab Samstag (12.12.2020) eine Ausgangssperre* angekündigt. Auch ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit ist mit der geplanten Allgemeinverfügung verbunden. Diese soll am Samstag ab 12 Uhr in Kraft treten, wie Landrat Frederik Schmitt (CDU) am Freitag bei einem Pressetermin mitteilte.

Ausgangssperren in Hessen: Wo die neuen Corona-Regeln gelten

+++ 13.39 Uhr: Die Kreise und Städte in Hessen, in denen am Freitag (11.12.2020) die Corona-Inzidenz bei mehr als 200 liegt, haben inzwischen Allgemeinverfügungen zu Ausgangssperren erlassen. Dabei sind die Regelungen in den jeweiligen Kreisen leicht unterschiedlich, insbesondere, was Beginn und Ende der Regelungen angeht.

  • Die Stadt Offenbach setzt die Allgemeinverfügung am Samstag (12.12.2020) um 0 Uhr in Kraft. Es gilt ab dann eine Ausgangssperre bis Samstag 5 Uhr. Das gleich für die Nächte bis zum 23. Dezember.
  • Im Main-Kinzig-Kreis tritt die Allgemeinverfügung am Freitag um 21 Uhr in Kraft. Sie ist bis zum 20. Dezember gültig.
  • Auch im Kreis Groß-Gerau tritt die Allgemeinverfügung bereits am Freitag um 21 Uhr in Kraft. Dort soll sie bis zum 22. Dezember gelten.
  • Für den Kreis Limburg-Weilburg ist vorgesehen, dass die Allgemeinverfügung – wie in Offenbach – am 12. Dezember gültig wird. Dort soll sie bis zum 22. Dezember gelten.
  • Der Kreis Offenbach setzt die Allgemeinverfügung ebenfalls am Samstag in Kraft. Sie gilt jedoch nur bis zum 20. Dezember.
  • Auch im Landkreis Fulda liegt die Inzidenz seit Donnerstag über der höchsten Warnstufe des Landes Hessen. Landrat Frederik Schmitt kündigt an, dass die nächtliche Ausgangssperre und das Alkoholverbot hier ab ebenfalls ab Samstag in Kraft ist.
  • Im Kreis Gießen liegt die Inzidenz aktuell bei 233,1. Daher erlässt der Kreis eine Allgemeinverfügung, die am Sonntag, den 13. Dezember, 0 Uhr in Kraft tritt.
  • Im Rheingau-Taunus-Kreis ist tritt die Allgemeinverfügung am Mittwoch (16.12.2020) in Kraft, die Kreisverwaltung bittet allerdings darum, sich ab sofort an die neuen Bestimmungen zu halten.

Ausgangssperren in Regionen in Hessen mit vielen Corona-Neuinfektionen

Update vom Freitag, 11.12.2020, 6.43 Uhr: Ab Freitag sollen in mehreren Regionen in Hessen Allgemeinverfügungen in Kraft treten, um die Zahl der Corona-Neuinfektionen einzudämmen. Diese Allgemeinverfügungen beinhalten nach Regelung des Landes Hessens auch eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr. Betroffen sind alle Regionen im Bundesland, deren Corona-Inzidenz über einem Wert von 200 liegt. Aktuell sind davon laut den Daten des Rober Koch-Instituts in Hessen sechs Regionen betroffen.

RegionInzidenz (11.12.2020)
Stadt Offenbach253,3
Main-Kinzig-Kreis233,7
Kreis Groß-Gerau212,9
Kreis Limburg-Weilburg207,7
Kreis Offenbach206,6
Rheingau-Taunus-Kreis205,2

Corona in Hessen: Auch Groß-Gerau plant Ausgangssperre

+++ 18:35 Uhr: Auch im Landkreis Groß-Gerau müssen Ausgangssperren eingeführt werden. Der Kreis hat laut dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration aktuell eine 7-Tage-Inzidenz von 206,8 und überschreitet damit knapp den Grenzwert von 200. Ab Freitag, dem 11.12.2020, um 21 Uhr soll die neue Allgemeinverfügung gelten, die am Freitagvormittag veröffentlicht wird. „Mit den bisherigen Regelungen im Teil-Lockdown ist es uns leider nicht gelungen, die Zahl der Neuinfektionen im Kreis Groß-Gerau zu senken. Wir verharren auf einem zu hohen Niveau. Es ist bedauerlich, aber es reicht offenbar nicht, an die Vernunft der Menschen zu appellieren“, teilte Landrat Thomas Will in einer Presseerklärung mit.

Corona in Hessen: Kreis Gießen erreicht Warnstufe schwarz

+++ 16.35 Uhr: Der Landkreis Gießen hat am Donnerstag (10.12.2020) den zweiten Tag in Folge den Grenzwert zur Warnstufe schwarz gerissen*. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 204,7. Sollte die Inzidenz am kommenden Freitag über 200 bleiben, droht auch hier möglicherweise schon ab dem Wochenende eine Ausgangssperre, sowie ein Alkoholverbot und möglicherweise auch Einschränkungen im Schulbetrieb. Das Kreisbüro will sich spätestens am morgigen Freitag zu den Zahlen und deren Folgen äußern.

RegionInzidenz (10.12.2020)
Stadt Offenbach am Main258,7
Main-Kinzig-Kreis234,7
Landkreis Limburg-Weilburg210,0
Kreis Groß-Gerau207,1
Landkreis Offenbach190,3
Kreis Gießen204,7

Kreis Offenbach verhängt Ausgangssperre wegen Corona

+++ 16.00 Uhr: Nach dem Kreis Limburg-Weilburg hat nun auch der Landkreis Offenbach die nächtliche Ausgangssperre angekündigt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liege im Kreis Offenbach seit Anfang November fast konstant bei einem Wert von über 200, nur an wenigen Tag sei dieser Schwellenwert unterschritten worden, heißt es in einer Mitteilung des Kreises. Am heutigen Donnerstag (10.12.2020) liegt der Inzidenzwert nach Angaben des RKI bei 190,3. Der Corona-Krisenstab kündigt dennoch ebenfalls eine neue Allgemeinverfügung an, die am Samstag (12.12.2020) in Kraft treten und vorerst bis zum 20. Dezember befristet sein wird. Dann gelten auch hier Ausgangssperre und Alkoholverbot. „Oberstes Gebot ist nach wie vor, Kontakte auf das absolut notwendige Minimum zu reduzieren“, sagt Landrat Oliver Quilling. „Mit dieser Maßnahme wollen wir die Infektionszahlen in unserem Kreis senken.“

In Hessen werden wegen zu hoher Inzidenzen in immer mehr Regionen Corona-Ausgangssperren verhängt: Auch die Kreise Limburg-Weilburg und Offenbach ziehen nach.

Im Kreis Offenbach, wie auch bereits für die Stadt Offenbach angekündigt, dürfen die Menschen die eigene Wohnung ab Samstag zwischen 21 und 5 Uhr nur noch aus einem triftigen Grund verlassen. Lieferservice und Gassi gehen mit dem Hund blieben weiter erlaubt, Joggen beispielsweise sei verboten. Einkaufen gehen ist in dieser Zeit ebenfalls nicht gestattet, eine Ausnahme bilden Apotheken.

Corona in Hessen: Ausgangssperre und Alkoholverbot im Kreis Limburg-Weilburg

+++ 13.20 Uhr: Der Kreis Limburg-Weilburg hat eine neue Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Corona-Pandemie erlassen. Was sich bereits am Mittwoch (09.12.2020) andeutete, ist heute Gewissheit. Der Kreis überschreitet am dritten Tag in Folge den kritischen Inzidenzwert von 200 bei 213,5. Demnach ist die Alarmstufe „schwarz“ des hessischen Eskalationskonzeptes erreicht. Landrat Michael Köberle hatte bereits am Mittwoch die drohende Allgemeinverfügung vorgestellt. Ab Samstag, den 12. Dezember gilt in Limburg und der Region also die angekündigte, nächtliche Ausgangssperre* und das Alkoholverbot im öffentlichen Raum. Ursprünglich plante der Landkreis, die Verfügung erst am Samstag zu erlassen.

In der Zeit von 21 bis 5 Uhr, darf das Haus dann nur noch aus einem „triftigen Grund“ verlasen werden. Auswärtige dürften sich gar nicht im Kreisgebiet Limburg-Weilburg aufhalten. Die Ausgangssperre gelte vorerst bis einschließlich 22. Dezember, erklärt Landrat Köberle. Neben der hohen Infektionszahlen in der Region Limburg-Weilburg sei das „Gesundheitssystem an der Grenze der Belastung“, heißt es in einer Mitteilung des Kreises.

+++ 12:37 Uhr: Auch der Kreis Limburg-Weilburg reißt laut Informationen des Landkreises die 200-Marke. Die aktuellen Zahlen liegen noch nicht vor. Dies bedeutet allerdings, dass für den Kreis-Limburg-Weilburg ab Samstag, 12.12.2020, die Corona-Ausgangssperre gilt. Mehr in Kürze.

In einer früheren Version des Artikels hieß es, die Ausgangssperre gelte bereits ab Freitag, den 11. Dezember. Das war ein Fehler und wir bitten dies zu entschuldigen.

Ausgangssperre in Hessen: Inzidenz im Landkreis Offenbach sinkt

Update vom Donnerstag, 10.12.2020, 07.01 Uhr: Am Freitag (11.12.2020) sollen in Hessen Corona-Ausgangssperren in Kraft treten. Nach Stand vom Donnerstag sind laut Robert Koch-Institut vier Kreise und Städte in Hessen davon betroffen. Das ist mit dem Landkreis Offenbach ein Kreis weniger, als noch am Vortag.

Kreise und Städte, die eine Inzidenz von mehr als 200 aufweisen, sollen nach Plänen des Landes Hessen von nächtlichen Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr betroffen sein. Diese Maßnahmen soll vorerst bis zum 10.01.2021 gelten.

Fünf Regionen in Hessen drohen am Mittwoch Ausgangssperren

Update vom Mittwoch, 09.12.2020, 14.27 Uhr: Noch sind die Corona-Ausgangssperren in Hessen nicht in Kraft. Dennoch gibt es bereits mehr Regionen, als noch am Vortag, die von entsprechenden Maßnahmen betroffen wären. Dieses waren laut Zahlen des Robert Koch-Instituts am Mittwoch (09.12.2020) folgende Kreise und Städte.

RegionInzidenz (09.12.2020)
Stadt Offenbach am Main253,3
Main-Kinzig-Kreis245,6
Landkreis Limburg-Weilburg211,7
Landkreis Offenbach209,4
Kreis Groß-Gerau203,8

Kreise und Städte, die eine Inzidenz von mehr als 200 aufweisen, sollen nach Plänen des Landes Hessen von nächtlichen Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr betroffen sein. Diese Pläne sollen am Freitag, den 11.12.2020, in Kraft treten.

Corona in Hessen: Ausgangssperren und Alkoholverbot in Hotspots

Erstmeldung vom Dienstag, 08.12.2020, 16.11 Uhr: Frankfurt – Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat am 8. Dezember angekündigt, das in Corona-Hotspots Ausgangssperren eingeführt werden. Auch ein umfangreicheres Alkoholverbot soll dort dann gelten.

Die Ausgangssperren in Hessen sollen von 21 Uhr bis 5 Uhr in Kreisen und Städten gelten, in denen sich in den letzten sieben Tagen mehr als 200 Menschen auf 100.00 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben. Außerdem darf nach den Angaben von Bouffier in diesen Regionen den ganzen Tag über in der Öffentlichkeit kein Alkohol konsumiert werden. In Kraft treten sollen die Ausgangssperren am Freitag, dem 11.12.2020. Das derzeit angesetzte Ende der Beschränkungen soll der 10. Januar 2021 sein, wie der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in einer Regierungserklärung zur Corona-Krise am Mittwoch (08.12.2020) verkündet hat.

Corona-Hotspots in Hessen mit möglichen Ausgangssperren

Die Berechnung der Inzidenz in den Corona-Hotspots soll sich an den Zahlen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration orientieren. Am Dienstag (08.12.2020) zur Verkündung der geplanten Ausgangssperren waren in Hessen zwei Regionen betroffen. In einer Region lagen die Zahlen nur knapp unterhalb des Grenzwertes.

RegionInzidenz (08.12.2020)
Stadt Offenbach am Main265,7
Main-Kinzig-Kreis230,6
Landkreis Offenbach199,2

Wohnung darf unter Umständen während Ausgangssperren verlassen werden

Zu den Corona-Ausgangssperren in Hessen erklärte die zuständige Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Anne Janz: „Das Verlassen der eigenen Wohnung ist während dieser Zeit nur aus gewichtigen Gründen zuzulassen, wie bspw. berufliche oder medizinische Erfordernisse.“ Dennoch sind einige weitere Punkte auch während der Ausgangssperren erlaubt. So darf auch ehrenamtlichen Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst nachgegangen werden. Auch die Betreuung und Unterstützung von Minderjährigen und bedürftigen Personen ist weiter gestattet, genauso die Begleitung Sterbender. Die Teilnahme an religiösen Zeremonien ist ebenfalls gestattet. Tiere dürfen auch versorgt werden.

Zusätzlich zu den Ausgangssperren könnten auch „schulspezifische Umsetzungen“ von Corona-Maßnahmen ab der Jahrgangsstufe 8 in den betroffenen Kreisen und Städten erfolgen, teilte das Land Hessen mit. Welche Maßnahmen das sein könnten, wurde den Städten überlassen.

Die betroffenen Kommunen sind vom Land Hessen dazu aufgerufen, eigene Allgemeinverfügungen zu den Corona-Ausgangssperren zu erlassen. Darin sollen genauere Maßnahmen geregelt werden. Die aktuelle Entwicklung der Corona-Lage in Hessen ist in unserem News-Ticker nachzulesen. (Marcel Richters, Sophia Lother, Sebastian Richter, Isabel Wetzel, Tim Vincent Dicke)*fnp.de, fuldaerzeitung.de, hna.de, wlz-online.de und giessener-allgemeine.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare